Zwei Elektroautos für Schwerter Marienkrankenhaus

Stadtwerke und Marienkrankenhaus arbeiten bei der E-Mobilität zusammen. Michael Grüll, Jürgen Beyer und Holger Gies (v.l.) beim Strom tanken vor dem MKS. (Foto: MKS)

Schwerte. Lautlos, abgasfrei, klimaschonend: Um die E-Mobilität in Schwerte voranzubringen, arbeiten Stadtwerke und das Marienkrankenhaus zusammen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Grüll und Projektleiter Holger Gies überreichten Klinikchef Jürgen Beyer in dieser Woche zwei Fahrzeuge, die in Zukunft helfen, die Stickoxidbelastung sowie den CO2- und Feinstaubausstoß in der Ruhrstadt zu senken. „Der automobile Individualverkehr auf Basis von Verbrennungsmotoren ist aus den bekannten Gründen in der Defensive. Als Unternehmen mit zwei Standorten fallen am Tag zahlreiche Transportfahrten an. Insofern sind wir mit den beiden E-Autos für die Zukunft gerüstet“, erklärt Jürgen Beyer.

Ein Elektroauto steht in der Goethestraße, ein Kleintransporter in der Schützenstraße. „Die Ladesäulen sind in der letzten Woche installiert worden“, berichtet Stadtwerke-Projektleiter Holger Gies. „Die Intelligenz beim Stromtanken lag bislang in den Säulen. Mit unserer Lösung wandert der Stromzähler ins Kabel. Dadurch können viel einfacher viel mehr Ladepunkte genutzt werden.“

Reichweite bis 300 Kilometer

Die beiden fest installierten Säulen am Marienkrankenhaus bieten mit maximal elf Kilowattstunden Leistung insgesamt vier Fahrzeugen Möglichkeiten zum „Auftanken“. Die Klinikfahrzeuge – ein Renault Zoe und ein Renault Kangoo – erzielen jeweils eine Reichweite bis zu 300 Kilometer. „Wir sind mit den Autos im Stadt- und Regionalverkehr unterwegs, also für uns absolut ausreichend“, ließ sich Jürgen Beyer vom Projekt überzeugen.

Das Marienkrankenhaus ist der erste gewerbliche Kunde, der das E-Mobil-Angebot der Stadtwerke nutzt.