Box-Meisterschaften: „Kampf um Vielfalt“

Erfolgreiche Hagener Boxer
Erfolgreiche Hagener Boxer: (v.l.) Safar Ahmadi, Altin Murati, Ezequiel Augusto, Agron Bala, Adhurim Malijci, Aleks Georgiev und die Coaches Esat Kösemihaloglu mit Raul Fernandez. (Foto: Box-Sport-Club)

Hagen. Dass es im Sport allgemein um Zusammenhalt und Vielfalt geht, ist bekannt. Damit das in den heutigen Zeiten nicht in Vergessenheit gerät, liefen die Herforder Box-Stadtmeisterschaften in diesem Jahr unter dem Motto „Kampf um die Vielfalt“.

Natürlich ließ es sich auch der Traditionsverein Box-Sport-Club Haspe nicht nehmen teilzunehmen und schickte gleich sieben Akteure in den Ring. Dabei zeigten sich die BSC-Faustkämpfer wieder einmal von ihrer besten Seite und brachten viermal Gold und zweimal Silber mit zurück in die Rundturnhalle Haspe.

  • Aleks Georgiev besiegte im Halbfinale Lenz Fetzko (SC Minden) und sicherte sich auch im Finale durch ein technisches KO gegen Yura Abrahamya (BSV Herford) den Sieg.
  • Altin Murati traf im Halbfinale auf Duhan Erdogan (Osnabrück), siegte dort nach Punkten und traf im Finale auf Furkan Arslan (BBC Remscheid). Hier hatte der BSC-Athlet zum Erstaunen aller Beteiligten am Ende nach Punkten das Nachsehen. Am Ende stand dennoch ein guter zweit Platz.
  • Adhurim Malijci (Halbweltergewicht) bezwang im Halbfinale Iordanus Tsakontnis (Minden) einstimmig nach Punkten und setzte sich im Finale gegen den deutlich älteren Sher Ali Sakhizda (PSV Unna) durch. Damit holte auch er sich den ersten Platz.
  • Safar Ahmadi konnte nach einem Freilos direkt auf seinen Finalkampf schauen. Doch wartete der erfahrene Alibaba Hashimi (Espelkamp), der sich bei diesem Duell noch als eine Nummer zu groß erwies, jedoch eine gute Erfahrung für den Hasper Athleten bedeutete.

Auch in der Königsklasse, im Schwergewicht +91 Kilogramm, schickten die Hasper ihre blau-weißen Farben ins Rennen und wurden im Finale von Agron Bala vertreten. Gegen Servan Wipperfürth (Holzhausen) zeigte der BSC-Sportler keine Schwäche, schickte seinen Gegner schon in der zweiten Runde auf die Bretter und sicherte sich so den Sieg. Rakhim Umachanov blieb in dem Turnier kampflos. Die Trainer sind zufrieden: „So kann es weiter gehen.“