Eintrachtler müssen nach Sachsen

VfL Eintracht Hagen

Hagen. Nach dem verdienten Sieg zum Start in die Saison in die 2. Bundesliga wollen die Handballer des VfL Eintracht am zweiten Spieltag nachlegen. Am heutigen Samstag, 1. September, trifft die Mannschaft von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt in der Ballsport-Arena Dresden auf den HC Elbflorenz 2006. Im Vorjahr unterlagen die Grün-Gelben im Hinspiel in Sachsen 26:30, revanchierten sich indes im Rückspiel mit einem souveränen 26:23-Sieg.

„Der Auftaktsieg hat bei uns den Druck etwas herausgenommen. Wir fahren selbstbewusst nach Dresden“, erklärt Pfannenschmidt. Insgesamt sieht der Ostwestfale die beiden Konkurrenten „auf Augenhöhe, das wird ein 50:50-Spiel“.
Generell charakterisiert der 44-Jährige den Gegner als „eingespieltes Team, das verschiedene Abwehrsysteme spielt“. So wechselt Elbflorenz etwa situativ von einer 6:0- auf eine 1:5-Variante.
„Sie sind eher eine Abwehrmannschaft, agieren defensiv sehr hart, sind gut im Zweikampf und spielen sehr diszipliniert. Das wird – auch taktisch – eine ganz andere Aufgabe als gegen Dessau“, analysiert Pfannenschmidt, der daher die Bedeutung der intensiven Vorbereitung auf den Kontrahenten hervorhebt.

Team fast komplett

Personell hat sich die Situation bei der Eintracht verbessert: Rückraumspieler Bartosz Konitz ist wieder voll genesen, zudem rückt die Premiere von Tim Stefan näher. „Er steigt immer mehr ins Training ein. Ich bin aber guter Dinge, dass wir ihn für Kurzeinsätze bringen können“, resümiert der Cheftrainer. Einzig Daniel Mestrum bereitet Sorgen – der Torjäger verpasste erkrankt Einheiten zu Wochenbeginn. „Ich gehe davon aus, dass er am heutigen Samstag fit ist“, berichtet Pfannenschmidt.