Gelingt Phoenix Hagen gegen Pikes ein weiterer Sieg?

Phoenix Hagen
Die zweite Halbzeit ist meist der Knackpunkt des Phoenix-Spiels. Die Feuervögel (hier: Alex Herrera (M.) und Jonas Grof (r.)) ließen sich aber gegen Paderborn letztlich nicht in die Knie zwingen. (Foto: Jörg Laube/Phoenix Hagen)

Hagen. Die verflixte zweite Hälfte: Dieses Schicksal ereilte jetzt auch Neu-Coach Chris Harris. Beim letzten Heimspiel gegen die Uni Baskets Paderborn am 13. Spieltag wurde aus dem Start-Ziel-Erfolg, nach dem es zunächst aussah, nichts. Letztlich konnten die Feuervögel die Partie 83:82 (49:33) nach einem harten Kampf für sich entscheiden und somit den fünften Sieg in Folge einfahren.

Doch die haushohe Führung büßte das Hagener Team ein und spielte sich im Schlussviertel mal wieder um Kopf und Kragen. Knapp zwei Minuten vor Schluss führten die Paderborner zum ersten Mal in der Krollmann-Arena mit 82:80. Jannik Lodders brachte Phoenix Hagen 3,7 Sekunden vor Schluss 83:82 in Führung, Endstand am Ischeland, Aufatmen bei Fans und Mannschaft. Headcoach Chris Harris resümierte: “Es war ein schweres, am Ende knappes Spiel, das wir glücklich gewonnen haben. Wir haben vor allem am Ende nicht das ausgeführt, was wir vorhatten. Konzentrationsfehler und Ballverluste haben es schwierig gemacht und wir müssen alles in allem fitter werden. Aber wir sind erst kurz zusammen und haben neue Laufwege, da müssen wir weiter dran arbeiten.“

Ein schweres Wochenende steht dem Phoenix-Team indes bevor. Bereits gestern mussten sie gegen Ehingen Urspring antreten (Ergebnis bei Redaktionsschluss nicht bekannt). Am morgigen Sonntag, 16. Dezember, geht es um 17 Uhr auf dem heimischen Parkett gegen die Baunach Young Pikes weiter – das letzte Spiel in der Hinrunde. Für Phoenix gibt es die Young Pikes gleich im Doppelpack: Nicht nur am 16. Dezember in Hagen, sondern auch am 22. Dezember zum Auftakt der Rückrunde in Baunach.

Unberechenbare Gegner

Mit den Baunach Young Pikes kommt das Farmteam der großen Bamberger nach Hagen und ist wie immer eine Wundertüte. Wer genau aus dem riesigen Kader von Cheftrainer Felix Czerny auf dem Block stehen wird, ist meist ungewiss. Zu rechnen ist aber auf jeden Fall mit der estländischen Speerspitze der Baunacher: Henri Drell (durchschnittlich 12,5 Punkte) und Kristian Kullamäe (12,2 Punkte, 3.2 Rebounds und 3.1 Assists) steuern regelmäßig zweistellige Punkte hinzu und auch der 21-jährige Flügelspieler Daniel Keppeler war in den bisherigen Partien eine Konstante. Zu Saisonstart schossen die Hamburg Towers die jungen Baunacher 109:66 aus der Halle, passend zur Unberechenbarkeit der Mannschaft regnete es im Oktober dann aber gleich drei Siege in Folge.

Baunach kämpft hart

Viel Zeit zur Vorbereitung wird beiden Mannschaften nicht bleiben, während die Feuervögel erst Freitagnacht aus Ehingen zurückkehrten, hatten die Baunach Young Pikes am Freitagabend die Nürnberg Falcons BC zu Gast. Dass das nicht nur von Nachteil ist, erklärt Chris Harris: „Klar wird es auch am Sonntag schwierig, ich finde es aber gar nicht so schlimm, dieses Mal wenig Zeit für die Vorbereitung auf den Gegner zu haben. In dieser Partie wird der Fokus auf uns liegen und es wird verstärkt um unser Spiel gehen. Baunach ist top gecoacht, kämpft immer hart und gibt ein schnelles Tempo vor, darauf werden wir uns natürlich einstellen.“ Weiterhin ein Wermutstropfen: Jasper Günther muss nach seiner Sprunggelenksverletzung aus dem Paderborn-Spiel noch weiter pausieren und fehlt dem Hagener Team.

Noch Karten zu haben

Für die Begegnung am morgigen Sonntag gibt es noch Karten unter reservix.de oder an der Tageskasse.

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