Kangaroos stellen Startrekord ein

(Foto: Daniela Fett)

2. Basketball-Bundesliga / ProB: Iserlohn Kangaroos – WWU Baskets Münster 77:70 ( 18:13/40:35/55:60). Der neue Startrekord der Kangaroos steht, denn in der fünften Saison in der ProB wurde im fünften Spiel der noch jungen Saison, der fünfte Sieg eingefahren.
Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit für die Iserlohne. Mit dem 10:2 (4.) hatten die Gäste den besseren Start für sich. Die Iserlohner fanden nur langsam ihren Rhythmus, konnten aber auf Grund der dann folgenden höheren Intensität in der Defensive, das Viertel klar für sich gestalten und ging folgerichtig mit 18:13 in die erste Pause.
„Großen Respekt an Münster, die sich in keiner Phase des Spiels geschlagen geben wollten und viel investiert haben“, sagte Iserlohns Headcoach Dragan Torbica.
Das zweite Viertel wurde von beiden Mannschaften sehr ausgeglichen geführt, denn beiden Teams gelang es, ihre Stärken umsetzen und so punkteten die Iserlohner viel in der Zone unter dem Korb und die Münsteraner überzeugten mit einer hohen Trefferquote von jenseits der 3-Punkte-Linie. Der Fünf-Punkte-Vorsprung der Iserlohner hatte somit auch zur Pause Bestand.

Nach der Pause kam dann allerdings der Spielabschnitt der Münsteraner. Denn mit 25:15 entschied der Aufsteiger das dritte Viertel für sich. Für die Kangaroos kam erschwerend hinzu, dass für Center Jozo Brkic nach einem fragwürdigen unsportlichen Foul, in der 30.Minute und einem fünf Minuten zuvor erhaltenem technischen Foul das Spiel frühzeitig beendet war und man nun die Größenvorteile unter dem Korb nicht mehr komplett ausnutzen konnte.

Gegen müde werdende Gegner steigerten die Hausherren noch einmal die Intensität im letzten Abschnitt. Nikita Khartchenkov hatte sich erneut für die zweite Hälfte des Spiels die wichtigen Punkte aufgehoben. „Wir sind selbstverständlich froh, dass wir weiterhin ungeschlagen bleiben, aber wir müssen uns weiter von Spiel zu Spiel steigern. Wir haben bisher gesehen, dass es in diesem Jahr keine leichten Gegner gibt, denn die Leistungsstärke innerhalb der Liga liegt sehr dicht beieinander“, sagte Trainer Torbica unmittelbar nach dem Spiel.
Iserlohn Kangaroos: Mallory (17), Ziring, De Oliveira (12), K. Schwarz, M. Schwarz (10), J. Dahmen (7), Khartchenkov (16), Buss, R. Dahmen (6), Brkic (9).