Nach sieben Spielen: Ein Blick auf die Statistiken!

(Foto: PF Medien)

Iserlohn. Sieben Spieltage sind in der 2. Basketball-Bundesliga / ProB gespielt und damit mehr als die Hälfte der Hinrunde absolviert. Zeit, einen Blick auf die Statistiken zu werfen.
Dank des 69:64-Erfolges gegen die Dresden Titans grüßen die Iserlohner Basketballer weiterhin von der Tabellenspitze, punktgleich mit dem SC Rist Wedel. Beide Mannschaften haben nun sechs Siege bei nur einer Niederlage auf dem Konto, die Kangaroos haben durch den gewonnenen direkten Vergleich aber derzeit die Nase vorne.

In Bestform zeigten sich zuletzt auch die EN Baskets Schwelm, die nach zwei Niederlagen zum Saisonstart die letzten fünf Partien gewannen und sich auf den dritten Platz vorgeschoben haben.
Bei der Teamstatistik zeigt sich die Offensivstärke der Kangaroos, die mit 86,4 Zählern die meisten Punkte pro Spiel erzielen. Auch bei der Trefferquote aus dem Zwei-Punkte-Bereich (55,2 %) liegt das Team von Trainer Dragan Torbica vorne, bei der Gesamttrefferquote muss man lediglich dem kommenden Gegner Lok Bernau den Vortritt lassen. Bei den Rebounds pro Spiel ist das Torbica-Team ebenfalls Zweiter (39,4 Rebounds pro Spiel), knapp hinter Rist Wedel. Auf den ersten Platz befinden sich die Iserlohner zudem in den Kategorien Blocks (3,4 pro Spiel), der Effizienz (97,6) und bei den wenigsten Ballverlusten (14,1).

Auch bei den individuellen Statistiken sind die Kangaroos in den vorderen Rängen präsent. Lamar Mallory (23,2 Punkte pro Spiel) führt die Körbjägerliste an, zudem schnappt sich der US-Amerikaner durchschnittlich starke neun Rebounds. Routinier Nikita Khartchenkov liegt mit 18,1 Zählern bei den Punkten auf Rang Vier der Liga, der Scharfschütze trifft außerdem starke 41,8 % seiner Dreierversuche. Ebenfalls zweistellig punkten Youngster Gabriel De Oliveira (11,3 Punkte, 5,9 Rebounds) und Neuzugang Jozo Brkic, der immer besser in Schwung kommt und aktuell 13,0 Punkte sowie 5,0 Rebounds pro Partie auflegt. Auffallend ist hinter diesem Quartett jedoch vor allem die Ausgeglichenheit des Teams: Neun Spieler stehen länger als zehn Minuten pro Spiel auf dem Parkett, mit den Dahmen-Brüdern und Malte Schwarz erzielen drei weitere Akteure mehr als fünf Punkte pro Spiel.

Wie geht es nach dem gelungenen Saisonstart nun für die Kangaroos weiter? Am Samstagabend wartet bei Lok Bernau rund um den Bundesliga-erfahrenen Robert Kulawick eine enorm schwere Aufgabe, bei der man erneut auf Lamar Mallory verzichten muss. Anschließend kommt der aktuelle Tabellenfünfte BSW Sixers in die Matthias-Grothe-Halle, ehe man mit einem Auswärtsspiel in Oldenburg und dem Heimspiel gegen Wolfenbüttel die Hinrunde am 1. Dezember abschließt.