Rückrundenauftakt führt Phoenix Hagen nach Baunach

Phoenix Hagen - Baunach
Kris Davis gehörte im Hinspiel in der vergangenen Woche zu den Aktivposten im Team von Chris Harris mit acht Punkten und sechs Assists. (Foto: Jörg Laube)

Hagen. Keine ganze Woche liegt zwischen dem Hin- und dem Rückspiel von Phoenix Hagen gegen die Baunach Young Pikes. Den ersten Streich in der Krollmann-Arena konnten die Feuervögel 85:63 (46:27) für sich entscheiden. Am heutigen Samstag, 22. Dezember, um 19 Uhr folgt der zweite Streich am ersten Spieltag der Rückrunde der 2. Basketball -Bundesliga / ProA.

Für Phoenix Hagen hätten die vergangenen Wochen kaum besser laufen können. Sieben Siege in Folge stehen auf der Haben-Seite und selbst die Ausfälle von Kapitän Dominik Spohr und Jasper Günther kompensierte man zuletzt durch eine starke Teamleistung. Am Samstag werden zudem noch Perspektivspieler Max Fouhy und Jonah Bredt mit an Bord sein.

Die Baunach Young Pikes haben hingegen sieben Niederlagen in den Knochen und sind, wie schon beim Hinspiel in Hagen, vom Verletzungspech verfolgt. Ob der Kader von Felix Czerny daheim wieder besser aufgestellt sein wird, ist noch ungewiss. Dass sie auch gegen vermeintlich stärkere Teams bestehen können, haben die Young Pikes jedoch nicht zuletzt im vergangenen Jahr bewiesen, als sie die Feuervögel in eigener Halle schlugen.

Es bleibt abzuwarten, ob Hagen ein zweites Mal ohne Leistungsträger Dominik Spohr bestehen kann. Er und Jasper Günther werden für die mentale Unterstützung abseits des Spielfelds aber mit nach Baunach reisen.

Warnung

Phoenix-Cheftrainer Chris Harris warnt allerdings davor, die aktuelle Situation als zu gut zu bewerten: „Im Moment sind wir guter Dinge, doch die Woche ist noch lang. Auswärts in dieser Liga zu bestehen ist immer schwierig. Wenn man einmal sechs Wochen zurückdenkt, standen wir auf den unteren Tabellenplätzen und Baunach weit oben. Die Liga ist unglaublich eng und ich möchte uns nicht zu sehr in der Favoritenrolle sehen oder gar von einem Pflichtsieg sprechen. Wir haben grad sicherlich eine gute Phase, aber in sechs Wochen kann es auch für uns wieder anders aussehen.“