Traditionsclub Tübingen gastiert am Ischeland

Gegen Schalke konnte das Phoenix-Team endlich wieder gewinnen.(Foto: Jörg Laube)

Hagen. (AnS) Nach dem vergangenen Spiel der Feuervögel wird der eine oder andere wohl hörbar aufgeatmet haben. Das Phoenix-Team gewann nach einer Niederlagen-Serie das Auswärtsspiel gegen Schalke mit 86:72 (42:35) und steht damit aktuell gerade noch auf einem Playoff-Tabellenplatz.
Gegen die Blau-Weißen ließ sich das Team von Chris Harris dieses Mal nicht die Butter vom Brot nehmen. Trotz eines Rückstandes im zweiten Viertel schafften sie den Ausgleich und behaupteten anschließend die zweistellige Führung. Besonders Javon Baumann trumpfte mit zwölf Zählern und einigen sehenswerten Dunkings auf.
Nach einer anderthalbwöchigen Pause steht am 21. Spieltag die Begegnung zuhause gegen Tigers Tübingen an. Sprungball ist am Samstag, 2. Februar, 19 Uhr in der Arena am Ischeland.

Traditions-Club gastiert in der Ische

Als sich die Feuervögel und die Tigers im November gegenüber standen, trafen zwei ehemalige BBL-Clubs aufeinander, die einen Fehlstart in der 2. Basketball-Bundesliga ProA hingelegt hatten.
Mit 113:87 setzten sich die Tigers Tübingen damals deutlich durch. Doch zwei Tage nach der wohl bittersten Niederlage der Feuervögel, begann der historische 8-Siege-Lauf, während die Tigers bis Jahresende nicht so recht in die Spur fanden.

Neuer Headcoach

Zu Jahresbeginn trennten sich dann auch die kommenden Gäste von ihrem Headcoach. Für Aleksander Nadjfeji rückte Georg Kämpf, der zuletzt schon 2004 die Tübinger trainierte, an der Seitenlinie nach.
Der neue, alte Trainer gab gegen Ehingen sein Heim-Debüt und gewann mit seiner Mannschaft das Spiel mit 94:87. Er sieht noch Entwicklungspotential in seiner Mannschaft und will auf die gute Arbeit seines Vorgängers aufbauen – natürlich auch mit einem Sieg in der Volmestadt. Die Tübinger beendeten mit dem Urspring-Sieg ebenso wie die Hagener eine Niederlagenserie.

Starkes Trio

Auf dem Parkett glänzt bei den Tigers vor allem das Trio Timmer, Wolf und Laser. Shooting-Guard Reed Timmer sorgt pro Partie für durchschnittlich 17,2 Punkte und ist damit nicht nur Topscorer seines Teams, sondern auch hinter Heidelbergs Shyron Ely zweitbester Werfer der gesamten Liga.
Tylor Laser hat den Feuervögeln im Hinspiel sogar stolze 29 Punkte eingeschenkt und seine bisherige Saison-Bestleistung hingelegt.

Brandgefährlich

Doch Tübingen ist nicht nur auf den kleinen Positionen brandgefährlich: Mit Enosch Wolf haben die Tigers einen der erfahrensten und besten ProA-Center in ihren Reihen. Wolf kommt im Schnitt auf 14,2 Punkte und 8,3 Rebounds.
Nicht mehr dabei ist der US-Amerikaner Brian Harper, von dem sich die Tübinger trennten.
Mal sehen, wie gut den Feuervögeln das spielfreie Wochenende getan hat und ob sie wieder an ihre guten Leistungen aus dem Schalke-Spiel gegen den derzeit Tabellendreizehnten aus Tübingen anknüpfen können.