Den Frühling begrüßen mit bunten Blühern

Blühend das Frühjahr begrüßen: Fröhlich und bunt wird es im Garten mit Narzissen und Hyazinthen. (Foto: Pflanzenfreude.de)

Hagen. Bereits im Februar ist die Sehnsucht nach Frühlingsboten im Garten groß. Doch frühlingsblühende Zwiebelpflanzen wie Narzissen und Hyazinthen brauchen stets eine Kälteperiode, um zur Blüte zu kommen. Wenn sie früher als im März ihre Schönheit zeigen sollen, setzen Gärtner die Zwiebeln daher zunächst einige Wochen niedrigen Temperaturen von fünf bis zehn Grad Celsius aus und lassen die Topfpflanzen danach im Gewächshaus bei höheren Temperaturen vortreiben.

Sobald keine starken Fröste mehr drohen, können die Zwiebelpflanzen dann sowohl ins Beet als auch in Kästen auf dem Balkon oder der Terrasse gepflanzt werden. Dabei gilt: Je größer die Zwiebel von Hyazinthe, Narzisse und Traubenhyazinthe, desto voluminöser werden ihre Blüten auf dem Stiel.

Duft des Frühlings

Hyazinthe, Narzisse und Traubenhyazinthe werden ähnlich kultiviert, in seinem Äußeren ist das Dreiergespann jedoch grundverschieden und ergibt so einen abwechslungsreichen Frühlingsgarten.

Die traubigen Blütenstände der Topfhyazinthe setzen sich aus vielen kleinen Einzelblüten zusammen, die sich wie kleine Sterne öffnen. Diese kommen in Rosa, Weiß, Blau, Purpur, Lachs oder Zartgelb daher. Ihr markanter Duft ist allseits bekannt und verkündet für viele den Beginn des Frühlings.

Ihre Schwester, die Trauben­hyazinthe, trägt den wissenschaftlichen Namen Muscari. Diese Bezeichnung weist auf ihren Moschusduft hin, der nur zu gern für wundervolle Parfüms verwendet wird.

Ihre traubenförmigen Blütenstände zeigen sich meist in Blau, es gibt jedoch auch weiße und purpurfarbene Sorten.

Leuchtkraft

Für noch mehr Leuchtkraft im Outdoor-Bereich sorgen Topfnarzissen, die im Volksmund als Osterglocken geläufig sind und in Gelb und Weiß als Sinnbild des Frühlings gelten.

Ihre Sortenvielfalt reicht von duftenden Spraynarzissen mit mehreren Blüten pro Stiel bis hin zu Narzissen mit gefüllten Blüten. Es sind sogar zweifarbige Sorten erhältlich, bei denen Lachs oder Orange in der Blüte zu sehen ist.

Pflegeleichte Gartenblüher

Für eine lang anhaltende Freude mit den drei Frühjahrsboten gibt es nur wenig zu beachten: Die Zwiebeln im Topf können im Schatten oder in der Sonne stehen und sogar bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt entwickeln sie sich gut.

Der Topfballen der Gartenpflanzen des Monats Februar sollte nie austrocknen und braucht entsprechend regelmäßige Wassergaben. Dabei dürfen die Zwiebeln an sich nicht zu nass sein, um Fäule zu vermeiden. Düngen ist nicht notwendig, da bereits alle notwendigen Nährstoffe in der Zwiebel gespeichert sind.