Fit werden – auch bei Schnee und Eis

Zum Jahresstart den inneren Schweinehund überwinden und losjoggen: Ein Vorsatz, den sich ein großer Teil der Deutschen 2018 als Ziel für das neue Jahr gesetzt hat. Wichtig ist in jedem Fall aber auch eine Absicherung vor Unfällen.(Foto: Masterfile/RF/DVAG)

Einer der meistgenannten guten Vorsätze fürs neue Jahr lautet regelmäßig: Mehr Sport treiben.

Doch besonders bei der aktuellen Wetterlage mit Schnee und Blitzeis in ganz Deutschland ist Vorsicht besser als Nachsicht. Alljährlich gehört das Ziel „mehr Sport“ zu den Klassikern unter den guten Vorsätzen – besonders beim nachfeiertaglichen Blick auf die Waage oder in den Spiegel. Naheliegend ist da das Joggen. Es braucht nur ein Paar Laufschuhe und schon kann’s losgehen.

Doch gerade wenn es draußen glatt und dunkel ist, steigt das Unfallrisiko erheblich.

Gegens Rutschen versichert

Outdoor-Sportler können teure Unfallfolgen daher durch den richtigen Versicherungsschutz vermeiden.

Rutscht ein Läufer aus und verletzt sich bei einem Sturz, ist das schmerzhaft und ärgerlich – nicht nur wegen der drohenden Auszeit. Entsteht durch den Unfall eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung, kommen schnell hohe Behandlungskosten zusammen.

Was viele nicht bedenken: Trägt sich der Vorfall außerhalb der Arbeitszeiten zu und stellt keinen Wegeunfall dar, greift die gesetzliche Versicherung möglicherweise nicht.

Wer sich in einer solchen Situation eine Verletzung mit nachhaltigen Schäden zuzieht, dem hilft nur eine private Unfallversicherung. Neben möglichen finanziellen Zusatzleistungen gehört vor allem die Absicherung der teils hohen Folgekosten bei Invalidität dazu – etwa für private Umbaumaßnahmen oder die Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeugs.

Tipps zum sicheren Joggen im Winter

  • Kleidung in grellen Farben sowie Blinklichter oder Reflektoren erhöhen die Sichtbarkeit von maximal 20 Meter bei dunkler Kleidung auf bis zu 150 Meter.
  • Noch besser: In manchen Sportjacken sind fluoreszierende Bänder eingearbeitet, die auch ohne direkte Lichtquelle leuchten.
  • Durch Stirnlampen erkennen Jogger Stolperfallen im Dusteren besser und werden selbst bis zu 500 Meter im Voraus von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen.
  • Laufschuhe mit rutschfester Sohle sind vor allem bei Glätte wichtig: Spikes, die auf alle Schuhe passen, helfen bei Schnee.
  • Laufstil ändern je nach Untergrund: bei Glätte die Schrittlänge verkürzen, mit den Armen balancieren.
  • Laufexperimente aufs Frühjahr verschieben.
  • Das Handy immer dabei haben, um im Notfall Hilfe holen zu können.