Rheuma kommt selten allein – Experten-Telefon

Über Begleiterscheinungen beim Rheuma informieren die Chefärzte Dr. med. Martin F. Meyer aus Haspe (r.) und Prof. Dr. med. Michael Hammer aus Sendenhorst. (Fotos pr/nrw)

Hagen. (Red./tau) Als ob Rheuma allein nicht schon schlimm genug wäre: Bis zu 80 Prozent der Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis leiden an mindestens einer Begleiterkrankung (Komorbiditäten). Besonders häufig sind demnach Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose und Depression. Aber auch zusätzliche Erkrankungen der Nieren, der Lunge, des Magen-Darmtrakts sowie Diabetes und Krebserkrankungen sind nicht selten.
Die Lebensqualität der Betroffenen hängt stark von der Anzahl und Schwere der Begleiterkrankungen ab. Das gilt auch für die Lebenserwartung: Komorbiditäten des Herz-Kreislaufsystems zählen zu den häufigsten Todesursachen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Wie Komorbiditäten erkannt und behandelt werden können und was Betroffene selbst zur Vorbeugung tun können, dazu informieren Experten anlässlich des Welt-Rheuma-Tags 2018 am Lesertelefon und im Chat.
Experten antworten

Wer ist besonders vom Risiko einer Begleiterkrankung betroffen? Was sind frühe Anzeichen einer Begleiterkrankung bei Rheuma? Wie kann die Rheuma-Therapie dazu beitragen, Begleiterkrankungen zu verhindern? Was bedeutet das Therapieziel Remission genau? Was kann ich selbst tun, um Begleiterkrankungen zu vermeiden?
Regionale Experten am Wochenkurier-Leser-Telefon sind:

  • Dr. Martin F. Meyer, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, Chefarzt Rheuma­to­logische Klinik am Ev. Krankenhaus Haspe
  •  Prof. Dr. med. Michael Hammer, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, Chefarzt der Klinik für Rheumatologie, St.-Josef-Stift Sendenhorst
    Telefon und Chat

Die Telefone sind geschaltet am Freitag, 12. Oktober, von 16 bis 19 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer: 0800/ 533 2211.
Im Besetzfall erfolgt eine Weiterleitung zu den Experten des Bundesverbandes der Rheuma-­Liga.
Nach der Telefonaktion sind von 19 bis 21 Uhr noch Experten im Chat unter www.rheuma-­liga.chat erreichbar.
Die Aktion wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Gesundheit gefördert.