Wenn die Attacken immer wieder kommen

Was tun, wenn die Migräne immer wiederkommt? Dazu beraten Experten der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft kostenlos am Leser-Telefon. (Foto: WavebreakMediaMicro / fotolia.com.jpg)

Hagen. Ein meist halbseitiger, pulsierender Kopfschmerz, begleitet von Licht-, Geruchs- und Geräuschempfindlichkeit, manchmal auch Übelkeit und Erbrechen. Die nüchterne Beschreibung der Symptome spiegelt kaum das Leiden wider, das Betroffene bei einem Migräneanfall erdulden müssen. Bewegung, Licht und Geräusche lassen den Schmerz weiter ansteigen, jede Aktivität wird zur unerträglichen Belastung. Jetzt hilft nur noch eins: hinlegen, möglichst in einem abgedunkelten Raum bei völliger Ruhe.
Zwischen vier Stunden und drei Tagen kann eine Migräneattacke dauern, danach fühlen sich die Betroffenen oft wie gerädert. Die Beeinträchtigung im Alltag ist hoch und besonders Menschen, die unter vielen Attacken monatlich leiden, erleben Migräne als starke Einschränkung in allen Lebensbereichen.
Bestimmt die Angst vor der nächsten Attacke den Alltag, sollte es neben der Frage nach einer wirksamen Akutbehandlung auch darum gehen, wie sich Migräneattacken vorbeugend behandeln lassen.

Experten-Telefon

Was kann ich selbst tun, um Auslöser der Migräne zu vermeiden oder zu beeinflussen? Wann ist der richtige Zeitpunkt, ein Schmerzmittel einzunehmen? Welchen Zweck hat ein Kopfschmerztagebuch? Kommt für mich eine Migräneprophylaxe infrage – und wie spreche ich das Thema bei meinem Arzt an? Welche Medikamente kommen zur Vorbeugung zum Einsatz und welche Nebenwirkungen können sie mit sich bringen?
Zu diesen und vielen weiteren Themen rund um die Migräne informieren 14 spezialisierte Neurologen und Vertreter von Patientenorganisationen anlässlich des Deutschen Kopfschmerztags 2018 am Lesertelefon. Rufen Sie an: Am Donnerstag, 6. September, zwischen 11 und 18.30 Uhr sind die Leitungen unter Tel. 0800 – 0 60 4000 geschaltet. Der Anruf aus allen deutschen Netzen ist gebührenfrei.