„Das ist ein Abarth“ protestiert Nikolai. „Der hat einen Ferrari-Motor!“

– Wenn Sie diese Zeilen kennen, dann gehören Sie zu der großen Fangemeinde von Sebastian Fitzek. In „AchtNacht“, dem neusten Werk des Berliner Autors, spielt der kompakte Sportler eine prominente Rolle. Grund genug für jetzt&hier, den neuen Fiat Abarth 595 einmal selbst genauer unter die Lupe zu nehmen.
Unser Fazit vorneweg: Der Abarth ist gut – gefährlich gut – in (fast) jeder Lebenslage. Der Durchzugsstarke 165-PS-Motor macht einfach nur Spaß. Bei dem geringen Gewicht des Wagens kommt jeder Adrenalinjunkie auf seine Kosten. Schließlich drückt die Beschleunigung einen in die gut geformten Sportsitze und lässt so manchen großen Straßenkreuzer richtig alt aussehen.

Im Cockpit fällt direkt auf: Hier ist Platz fürs Wesentliche. Übersichtliche Instrumente (ein Display zeigt Geschwindigkeit, Drehmoment, Tankanzeige etc. an), wenige Knöpfe. Das Radio lässt sich vom Fahrersitz gut erreichen und ablesen. Es ist auch von dem tollen Sportlenkrad aus steuerbar. Dieses liegt hervorragend in der Hand und lässt diesen italienischen Flitzer sicher und präzise über die Straßen gleiten.

Klimaautomatik und elektrische Fensterheber gehören zum guten Ton. Apropos: Die Boxen kommen von beats, dem ehemaligen Unternehmen von Rapper Dr. Dre, das mittlerweile Teil der Apple-Familie ist und für überzeugenden Sound mit satten Bässen steht.
Vier Personen können in dem Flitzer Platz nehmen, allerdings sollten die Fahrgäste hinten nicht allzu ­lange Beine haben. Für Großfamilien ist der 595 natürlich nicht geeignet. Aber mit der Frau, einem Picknickkorb im Kofferraum und einem schönen Ausflugsziel kann der Abarth der treue Begleiter für schöne ­Wochenenden werden. Und wenn das Wetter mitspielt, kann man sich den Fahrwind um die Nase wehen lassen, indem man das elektrische Faltdach öffnet.

Auch in der City steht der Abarth für ­zügiges Fortkommen von A nach B. An den Ampeln werden Ihnen übrigens überraschte Blicke zufliegen. Das neue, funktionelle, aber zeitgleich sehr cleane Design ist ein echter Hingucker, und der Sound lässt das Herz von vielen autobegeisterten Männern und Frauen höher schlagen.

Droemer Knaur 2017

PS.: Unser Buchtipp zum Abarth 595: „AchtNacht“ von Sebastian Fitzek – Viel Spaß beim Schmökern.

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