Im Märchen kommt der Prinz auf seinem weißen Pferd angeritten und rettet die Prinzessin aus den Fängen eines bösen Drachen. In der Realität fährt der Prinz aber wahrscheinlich einen weißen Flitzer und holt so seine Prinzessin angemessen zum Dinner ab.

Da hat VW mit dem Arteon den passenden Wagen auf den Markt gebracht. Der weiße Perl­muttlack glänzt in der Sonne, die sportliche Optik und das edle Interieur des Nachfolgers des Phaetons und Passat CC sind ein echter Hingucker ­– ohne dabei protzig zu wirken. Das kantige und markante Gesicht ist neu, während das Heck an den alten CC erinnert. Im Inneren schlagen eher die Werte des Phaetons durch. Höchster Komfort, ausreichend Platz­angebot – eine Wohlfühloase. Die Massagefunktion im Fahrersitz unterstreicht dieses Gefühl zusätzlich.

Dass Komfort und Sicherheit Hand in Hand gehen können zeigt das Cockpit des Arteons. Mit dem Heads-Up-Display kann der Fahrer die wichtigsten Informationen direkt sehen, ohne den Blick von der Straße zu nehmen. Ein weiteres Highlight zeigt sich nur ein kleines bisschen tiefer. Dort präsentiert sich das Active-Info-Display. Statt Drehzahlmesser und Geschwindigkeitsanzeige kann der Fahrer sich alle wichtigen Infos anzeigen lassen. Und zwar nach seinen Wünschen. (Fast) alles lässt sich vom Multifunktionslenkrad aus steuern. Navi, Radio, Freisprechanlage und Co.

Alles im (digitalen) Blick: Das Cockpit des Volkswagens lässt keine wünsche offen. (Foto: Lara Zeitel)

Der von „jetzt&hier“ getestete Arteon R-Line kam übrigens mit einem 2.0 Liter TDI-Motor mit 240 PS. Das machte dem Testfahrer nicht nur viel Spaß auf der Autobahn. Die anderen Fahrzeuge machten fast ehrfürchtig Platz für das neue VW-Flaggschiff. Der besondere Clou – trotz des 7-Gang-Automatikgetriebes hat der Fahrer die Möglichkeit dank der Wippe am Lenkrad selbst zu schalten. Damit ist auf jeden Fall ein zügiges und problemloses Überholen möglich. Auch im Stadtverkehr war der durchzugsstarke Motor ein Garant für flotte Fahrweise.

Details die begeistern. (Foto: Lara Zeitel)

Man muss natürlich kein Prinz sein, um dieses Auto zu fahren. Es schadet aber nicht, wenn man sich in dieses märchenhafte Auto setzt, an die schönen Geschichten zu denken, die man mit dem Arteon erleben kann. Voll Geschwindigkeit und Komfort. Den VW Arteon gibt es bei Max Moritz, Weststraße 1, in Hagen ab 39.675 Euro zu kaufen.