Ruhe bewahren! – Tipps für Fahranfänger

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – auch nicht auf den Fahrersitz eines Autos. Anfänger brauchen viel Übung, um sichere Fahrer zu werden. Mit der richtigen Einstellung und ein paar Tipps im Hinterkopf wird ihnen das leichter gelingen.

Selbst wer die Führerscheinprüfung mit Bravour besteht, ist erst einmal ein Anfänger. Junge Fahrer brauchen vor allem Übung, um sicher zu werden. Statistisch gesehen sind die 18- bis 24-Jährigen auf Deutschlands Straßen die Unfallverursacher Nummer eins, fehlende Praxis und Selbstüberschätzung am Steuer begünstigen das.

Tipps für den Start

Üben, üben, üben: Am besten ist es, nach der Prüfung am Ball zu bleiben. Dabei hilft es, erst einmal kürzere Strecken und dann auch längere zu fahren. So entsteht nach und nach eine sichere Fahrweise und Routine. Besonders Eltern sollten ihre Sprösslinge hierbei unterstützen und ihnen den Wagen überlassen. Wer Angst um sein Fahrzeug hat, kann sich einfach daneben setzen. So wird auch die Vertrauensbasis gestärkt und Fahrer sowie Beifahrer fühlen sich schnell sicherer.

Zeit nehmen: Motor starten, Blinker setzen, schalten, lenken – bis all diese Automatismen glatt laufen, dauert es anfangs seine Zeit. Besonders in schwierigen Situationen sollten sich Anfänger Zeit nehmen und sich nicht von anderen Verkehrsteilnehmern verunsichern lassen. Auch wenn hinter Ihnen ein ganzes Hupkonzert startet, sollte man sich nicht beirren lassen.

Ruhe bewahren: So oder so sind es häufigt andere Verkehrsteilnehmer, die die Nerven verlieren und andere Verkehrsteilnehmer zu unüberlegten Handlungen zwingen. Es wird gehupt, gedränkgelt und geflucht. Fahranfänger sollten sich davon keinesfalls einschüchtern lassen.

Gasfuß bremsen: Anfängern fehlt oft das Gefühl für mögliche Risiken im Straßenverkehr. Gerade Anfänger sollten sich daher mit dem Gasfuß zurückhalten, um größere unkontrollierte Unfälle zu vermeiden.

Aufmerksam sein: Egal ob Anfänger oder erfahrener Autofahrer: wer abgelenkt ist, verliert schnell den Blick auf die Straße. Whatsapp, Videoanrufe, Telefonate: Das Texten auf dem Handy oder ein Selfie enden schnell in einem Unfall. Lautstarke, emotionale Unterhaltungen oder ein Streit gehören ebenso wenig ins Auto wie das Einstellen des Navis während der Fahrt.