Was bringen Fahrassistenzsysteme?

Notbremsassistent, Abstandsregler & Co.: Wie senken Fahr­assistenzsysteme das Unfallrisiko? Wo liegen ihre Grenzen? Dazu beraten Experten am Leser-Telefon.(Foto: Clipdealer)

Hagen. (Red./tau) Es geht alles blitzschnell: Im Stadtverkehr zieht ein Auto von links in die Lücke vor Ihnen und muss sofort stark bremsen. Noch bevor Sie selbst realisieren, was passiert, hat der Notbremsassistent Ihres Autos die Situation erkannt. Er warnt vor der drohenden Kollision und unterstützt Sie beim Bremsen mit mehr Bremskraft. Falls Sie nicht reagieren, bremst er sogar selbsttätig – und Sie können aufatmen.
Britische Autoversicherer stellten unlängst fest, dass es für einen Mittelklassewagen 45 Prozent weniger Personenschadensmeldungen gab als für vergleichbare Modelle. Der Grund:

Die Fahrzeuge verfügen über einen City-Notbremsassistenten. Mittlerweile überwacht eine ganze Mannschaft „digitaler Beifahrer“ die Fahrsicherheit – von der einfachen Einparkhilfe bis zur Rundumüberwachung beim Abstandsregler oder Spurwechselassistenten.
Doch welche Assistenzsysteme sind individuell sinnvoll? Wie nutze ich sie richtig? Was unterscheidet passive von aktiven Systemen? Und wo liegen die Grenzen der digitalen Helfer im Auto? Antworten gibt es am Lesertelefon der Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) und seiner Partner.
Rufen Sie an! Am Donnerstag, 8. November, von 10 bis 15 Uhr. Der Anruf unter 0800/
060 40 00 ist aus allen deutschen Netzen gebührenfrei.

Die Experten am Telefon
• Gerrit Reichel; Pressesprecher beim ACV – Automobil-Club Verkehr
• Walter Niewöhner; Unfallforscher bei der Dekra Automobil GmbH
• Dr. Stefan Benz; Senior Expert für automobile Sicherheitssysteme, Fahrerassistenzsysteme und für Automatisiertes Fahren, Robert Bosch GmbH
• Dipl.-Oec. Welf Stankowitz; Referatsleiter Fahrzeugtechnik beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V.