Sie sind ein bezaubernder Anblick auf jeder Hochzeit: Blumenkinder. (Foto: Lilly/akz-o)

Der alte heidnische Brauch der Blumenkinder ist auch heute noch sehr beliebt. Wurden in früheren Zeiten mit den Blüten die Fruchtbarkeitsgöttinnen angelockt, so sorgt die Anwesenheit der Blumenkinder heutzutage eher für Romantik.

Zumeist werden die Kinder aus dem Verwandten- oder engeren Bekanntenkreis ausgesucht und nehmen auch an der Hochzeit teil. Die Blumenkinder streuen stolz beim Ein- und oder Auszug aus der Kirche bzw. dem Standesamt die Blumen vor dem Brautpaar.

Es empfiehlt sich, vorher zu fragen, ob im Gebäude gestreut werden darf. Denkbar ist aber auch, dass sie mit einem Schild das Brautpaar ankündigen.

Damit die Blumenkinder den Ablauf kennen, nicht zu nervös werden und sich auch von den schönen Blüten trennen können, sollte vorher eine Probe mit einem Elternteil stattfinden. Die begleitende Person kann dann den Ablauf koordinieren und auch beruhigend einwirken, wenn die Kinder mal plötzlich doch keine so große Lust haben.

Kleidung abstimmen

Besonders festlich ist es, wenn die Blumenmädchen das gleiche Kleid tragen und auch die Blumenjungen sich mit Anzügen abstimmen. Außer der Braut dürfen nur die Blumenmädchen Weiß tragen – im Idealfall passend zum Brautkleid. Bequeme Schuhe oder Sandalen sind die erste Wahl für die Blumenkinder – weiß für die Mädchen und in dunklen Farben für die Jungen.

Als Kopfschmuck beliebt sind beispielsweise Haar-Reife oder geflochtene Blumenkränze bei den Mädchen.

(Foto: Lilly/akz-o)