Alles begann mit einer Wette. Muriel (18) sah den Aufruf der jetzt&hier-Redaktion im Wochenkurier, dass das neue Cover-Model für die Herbstausgabe gesucht wurde. Ihr Bruder Maurice witzelte: „Du machst doch immer Bilder mit deinen Freundinnen. Bewirb dich doch mal.“ Als besonderen Anreiz wettete er gegen seine Schwester, dass sie es nicht schaffen würde. Doch da hatte er die Rechnung ohne Muriel gemacht. Sie schickte ihr Bewerbungsfoto an die Redaktion – und wurde prompt in die Top3 gewählt. „Damit habe ich wirklich überhaupt nicht gerechnet“, erzählt sie. Ihr Bruder staunte auch nicht schlecht. Dass die Iserlohnerin mit ihrem Aussehen den Geschmack der jetzt-hier.online-User getroffen hat, zeigte sich bereits früh bei der anschließenden Cover-Model-Wahl. Sie legte einen Start-Ziel-Sieg hin, da sie von Anfang an die meisten Stimmen auf sich vereinte.

Kurios dabei – als einzige der drei Finalistinnen hatte Muriel absolut keine Modelerfahrung. Dementsprechend aufregend und auch anstrengend war der Tag des Fotoshootings.
„Diamonds are a girls best friend“ hieß es bei „goldrichtig“. Der offizielle Schmuckaustatter für unser Cover-Model ließ es richtig funkeln. Neben hochwertigen Uhren bekam Muriel auch noch verschiedene Schmucksets. Besonders gut zu ihr als „Herbst-Typ“ passte der Roségold-Schmuck.

Der passende Schmuck für eine strahlende Gewinnerin.

Es folgte eine mustergültige Lektion in Sachen Fashion-Model für die junge Frau. Bei „SinnLeffers“ beschäftigte sie ein ganzes Team. Fünf bis sechs Leute kümmerten sich fast zwei Stunden lang um die diversen Outfits von Muriel. Wer dabei mehr Spaß hatte, lässt sich schwer sagen. Immer wieder wurde die Iserlohnerin in die Umkleidekabine geschickt und kam anschließend wie verwandelt heraus. Dabei trug sie auch Looks, die sie so auf den Straßen in Hagen, Iserlohn oder Umgebung (noch) nicht gesehen hat. Aber so ist Muriel nicht nur Cover-Model sondern auch Trendsetterin.

„Shoppen“ kann auch Arbeit sein…

Nach diesem Mode-Marathon folgten Verwöhnmomente der besonderen Art. Angelika Lepak aus dem gleichnamigen Friseurgeschäft empfing die Gewinnerin mit einem breiten Lächeln und offenen Armen. Und wie wohl sich Muriel binnen weniger Minuten in dem Salon fühlte, zeigte sich daran, dass sie nicht nur bereit war für ein Make-up, sondern sich auch die Haare schneiden ließ. Vertrauensvoll übergab sie sich in den Hände von Angelika Lepak, die mit wenigen, gezielten Schnitten Muriel eine neue Frisur verpasste, ohne ihren Stil zu verändern.
Silke Vormschlag war für das ­Make-up zuständig. „Ich werde versuchen mit dezenten Farben den Fokus auf die tollen Augen zu legen“, so die Stylistin.

Bitte lächeln: Covermodel Muriel beim Shooting mit Fotograf Sven Kruithof

Das gelang perfekt – ebenso wie die Haare. Und unser Cover-Model war sich hinterher sicher: „Hier werde ich noch einmal hingehen. Ich habe schon viele Friseure ausprobiert, aber mit keinem war ich so zufrieden.“ Und Muriel war nicht die Letzte, die mit der Arbeit der Stylistinnen zufrieden war. Auch Fotograf Sven Kruithof von „hobby-foto“ war angetan von der 18-Jährigen und gab zu: „Ich hab ja vorher im Internet nachgeschaut, um rauszufinden, wer es geworden ist. Aber nach den Fotos, die ich gesehen hatte, war ich mir schon fast sicher, dass sie es wird.“

Beim Shooting selbst hatte der Neuling vor der Kamera gar keine zeit um richtig nervös zu werden. Denn: Sven Kruithof legte direkt los und schaffte es geschickt durch seine lockere Art eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, in der Muriel binnen weniger Minuten zum „Profi“ wurde. Fast jede Aufgabe löste sie mit Bravour – nur die Aufforderung: „Zeig mir dein blödestes Gesicht“ quittierte sie mit einem Lachen und: „So etwas habe ich nicht!“
Dafür hat sie ein tolles „Modegesicht“ – mal mit einem breiten Lachen und strahlenden Augen, mal mit einem ernsten, fast kühlen – sprich coolen – Blick.

90 Minuten lang in fünf Outfits stand Muriel vor der Kamera und war nach fast sieben Stunden dann doch froh und glücklich, als alles „im Kasten“ war. Die Freude, diesen Tag erlebt zu haben, wurde nur noch von etwas anderem übertroffen: von der Vorfreude auf die Fotos!