Tierliebe ganz groß: Rund 13,4 Millionen Katzen und 7,9 Millionen Hunde gibt es in Deutschland – damit sind sie mit Abstand die beliebtesten Haustiere. Doch gerade zur Weihnachtszeit fragen sich viele Haustierbesitzer, wie sie mit ihren tierischen Gefährten am besten umgehen sollen.

Denn die Feiertage sind vor allem eins: eine große Herausforderung. Trubel und ungewohnte Situationen können für Mensch und Tier belastend sein. Damit die Feiertage auch für die Vierbeiner zu einem Fest der Freude werden, hat „Betreut.de“ fünf Tipps zusammengestellt: „Fünf Weihnachtstipps fürs Haustier“:

1Ohne Ruhezonen geht es nicht

Alle sind auf den Beinen, dekorieren, backen Plätzchen, verstecken Geschenke und das bei Weihnachtsmusik, die durch alle Räume schallt. Um eine Reizüberflutung zu vermeiden, ist es wichtig, für die Vierbeiner einen Rückzugsort einzurichten. So können sie sich immer dann verkriechen, wenn es ihnen zu viel wird.

2Bewegung ist das A und O

Um den Stresspegel zu senken, gilt nicht nur für Menschen: Sich richtig auszupowern hilft. Zu Weihnachten sollte deshalb für Katzen und Hunde möglichst viel Zeit zum Spielen eingeplant werden.

Für Hundehalter ist es noch einfacher, wenn es weitere Hunde in der Nachbarschaft gibt. In einer Hundegruppe können sie sich untereinander mit dem Gassi gehen abwechseln und die Hunde haben Spielgefährten. Da gerade Welpen empfindlich gegenüber Kälte und Streusalz sind, lieber oft , aber dafür kurz nach draußen gehen und Pausen oder langes Sitzen vermeiden.

3Die Dekoration

Was wäre Weihnachten ohne passende Dekoration? Aber Vorsicht: Sie kann eine Gefahr für das Haustier darstellen. Weihnachtssterne oder Mistelzweige enthalten Giftstoffe und sollten außerhalb der Reichweite der Vierbeiner stehen. Mit einem Sicherheitsgitter lässt sich außerdem der Weihnachtsbaum absichern, damit er nicht umstürzt.

Ein Tipp speziell für Katzenhalter: Da Katzen den Geruch von Zitrusfrüchten meiden, sind Zitronen oder Orangen eine optimale Baumdekoration. Sie machen den Baum als Spielobjekt weniger anziehend und verbreiten gleichzeitig einen weihnachtlichen Duft.

4Der Adventskalender

Ja, es gibt Adventskalender für Haustiere. Sie sind je nach Tier mit verschiedenen Leckerlis befüllt. Wer sicher gehen möchte, dass es nur die absoluten Lieblingsleckereien sind, kann ihn natürlich auch selbst befüllen. Noch individueller ist ein selbst gebastelter Adventskalender. So hat auch der Vierbeiner eine schöne Vorweihnachtszeit.

5Tiere gut unterbringen

Vor Weihnachten steigt die Nachfrage nach Tiersittern. Das hat vor allem zwei Gründe. Einige Familien wollen mit externer Hilfe für eine entspannte­re Weihnachtszeit Zuhause sorgen. Andere verreisen über die Feiertage und suchen ein gemütliches Domizil für ihren Vierbeiner, für den die Strapazen einer Reise zu groß wären. Wer an Weihnachten also nicht ohne Tierbetreuer dastehen möchte, sollte sich am besten schon frühzeitig auf die Suche machen.

Weitere Tipps gibt es auch im Tier­betreuungsguide des Onlineportals www.betreut.de.

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