Wie funktioniert ein Mäh-Roboter?

Der Mähroboter „Automower 450X“ von Husqvarna ist ein echter Hingucker in heimischen Gärten.
Der Mähroboter „Automower 450X“ von Husqvarna ist ein echter Hingucker in heimischen Gärten. (Foto: Husqvarna)

Egal ob im Haushalt oder Garten – Roboter übernehmen immer mehr Aufgaben für den Menschen.Zum Beispiel beim Rasenmähen. Wer keine Lust hat, selbst den Rasenmäher über das satte Grün zu schieben, der kann auf einen Mähroboter zurückgreifen.

Doch wie funktionieren diese Geräte überhaupt? Es wird ein dünnes Kabel im Boden um die Rasenfläche verlegt. Dabei macht es keinen Unterschied, ob auf dem Rasen oder unterirdisch. Mit Hilfe eines eingebauten Navigationssystems berechnet der Roboter laufend seine Position im Verhältnis zum Begrenzungsdraht.

Wenn ein Hindernis im Weg ist, dann fährt der Mähroboter einfach kurz dagegen, wendet und umkurvt das Hindernis. Blumenbeete oder Pools müssen allerdings mit Hilfe des Begrenzungsdrahts ausgespart werden, sonst kann der Roboter nicht erkennen, wo er zu stoppen hat. Denn: Egal ob Grashalm oder Rose – der Roboter macht da keinen Unterschied, während Gartenfreunde dort sehr wohl unterscheiden.

Man muss keine Sorge haben, dass dem kleinen Gartengehilfen bei Steigungen die Puste ausgeht. Bis rund 35 Prozent Steigung schaffen die meisten Geräte.

Nacharbeiten sind grundsätzlich nicht nötig. So ist die lästige Entsorgung des Grasschnitts obsolet. Der wird einfach noch kleiner geschnitten und bleibt liegen. So düngt er auch noch zusätzlich den Rasen – eine doppelte Entlastung.