Leseherbst: Geheimnisvolle „Stromberger Brände“ von Helmut Rücker

Hagen. Der heimische Autor Helmut Rücker dürfte in Hagen bereits bekannt sein. Er hat schon einige Bücher geschrieben, darunter Krimis und Kindergeschichten. Seine Liebe zum Münsterland, wo er aufwuchs und studierte, ist dabei unverkennbar und auch in seinem aktuellen Krimi spielen die Landschaft und die dort ansässigen Menschen eine Rolle.

„Stromberger Brände oder Das Böse züngelt wieder“ heißt das neueste Werk des ehemaligen Gymnasiallehrers. Dreh- und Angelpunkt ist der kleine Ort Stromberg, in dem Seltsames passieren soll. Alarmiert durch einen anonymen Brief ermittelt zunächst verdeckt und dann ganz offen die Ermittlergruppe von Gesine Bieler im Polizeipräsidum Münster. Hier geht es um einen fast vergessenen Mord an zwei Frauen, um illegale Schnapsgeschäfte, eine Theatergruppe mit Neid und Eifersüchteleien und zwei weitere Morde. Typisch ländlich sind die Charaktere: verschroben, geheimnisvoll, seltsam, aber doch liebenswert und sympathisch. Der Leser erhält Einblick in eine vermeintlich heile Welt, unter deren Untergrund es heftig brodelt.

Der Krimi ist im „anno-Verlag“ unter ISBN 978-3-939256-78-6 erschienen.