In 19 Tagen um die Welt

Diese kleine Rundreise ist etwas für Menschen mit wahrhaft abgehobenen Ansprüchen. Sie führt zur Großen Mauer in China, zur rosaroten Stadt Jaipur, zur Angkor-Tempelgruppe in Kambodscha, zu den Traumstränden auf den Turks-Inseln in der Karibik – und ein Feinschmecker-Dinner mitten in Utahs Wüste ist auch noch drin.

Zunächst lernen wir in Hamburg im Fünf-Sterne-Hotel unsere 41 Reisegefährten kennen. Die Gruppe macht in den folgenden 19 Tagen einen „Kreuzflug“. Das heißt, sie reist einmal um die ganze Welt – im Privatjet. Die nur 12 Sitzreihen im Flieger haben einen Sitzabstand von 1,52 Meter: Das bietet Freiraum. Es gibt ausschließlich Gang- oder Fensterplätze.

Beim ersten Stopp in der Karibik dürfen die 42 Kreuzflügler bei sanfter Brise an blütenweißen Puderzuckerstränden inmitten des kristallblauen Ozeans unter Mahagoni-Bäumen vor edlen, luftigen Pavillons und Villen erst einmal den Stress des Alltags hinter sich lassen. Am zweiten Tag segeln sie hinaus ins unendliche Blau der Karibik und tauchen dort mit einer Tauch-Rekordhalterin.

Dann geht es weiter nach Utah/USA. Dort gibt es in den folgenden Tagen Ballonfahrten oder Wildwassertouren, einen kurzen Blick auf die Hopi-Indianer und reichlich Wellness-Behandlungen. Am sechsten Tag serviert bei sanfter Live-Musik im Sonnenuntergang ein Sternekoch den Kreuzflüglern zum Wüstenpicknick feinste Leckerchen. Dazu erzählt ein echter Navajo-Indianer die fantastischen Sagen seines untergegangenen Volkes. So oder ähnlich geht es in den folgenden Tagen weiter und weiter zu den jeweils schönsten Orten unseres blauen Planeten.

Na, haben Sie Lust bekommen, sich vom 20. April bis zum 8. Mai 2012 anzuschließen?

Dann wäre da nur noch eine Kleinigkeit. Der bescheidene Reisepreis: 69.990 Euro pro Person. Einzelzimmerzuschlag 11.500 Euro.

Neidisch geworden? – Nun, auch unsereiner kann das Leben in vollen Zügen genießen: Einfach Freitagabend mit der Bahn fahren!

Und noch eine zweite „bescheidene“ Reise-Geschichte: Der elsässische „Urwalddoktor“ Albert Schweitzer kam wiederholt nach Europa, um Geld für sein Krankenhaus in Lambarene zu beschaffen. Als man ihn fragte, warum er für seine langen Fahrten stets die dritte Klasse der Eisenbahn benutze, antwortete er: „Weil es keine vierte Klasse gibt.“

Schönen Sonntag!