Neuseeland entdecken: Darum lohnt sich die lange Anreise

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Neuseeland ist eines der am weitesten entfernten Reiseziele von Mitteleuropa. Bei vielen Personen steht der Inselstaat aber dennoch auf der Bucket-List. Gezögert wird vor allem aufgrund der beschwerlichen Anreise. Direktflüge werden nicht angeboten und 24 Stunden oder mehr im Flugzeug sind keine Seltenheit. Einmal angekommen, werden Sie aber garantiert nicht enttäuscht sein.

Ein Naturparadies der Superlative

Neuseeland gleicht von der Landschaft dem Norden Europas. Denn die Natur kann hier karg, aber dennoch traumhaft schön sein. Schier endlose Fjorde, vulkanisches Hochland, tosende Wasserfälle und speiende Geysire entführen Besucher in eine fast schon neue Welt. Echte Outdoor-Fans dürfen sich eine Reise ans andere Ende der Welt also keinesfalls entgehen lassen. Als besonderes Highlight im Lang gelten folgende Naturwunder:

  • der Tongariro Nationalpark
  • der Milford Sound
  • der Wai-O-Tapu
  • die Huka Falls
  • der Franz-Josef-Gletscher

Doch nicht nur die Flora weiß zu begeistern. Auch die bunte Tierwelt Neuseelands zieht Besucher in einen magischen Bann. Denn von Walen bis hin zu Pinguinen leben beeindruckende und exotische Tierarten in der freien Wildbahn.

Gaumenfreuden für Genießer

Die neuseeländische Küche ist zweifelsfrei ein Genuss. Denn von frischem Fisch und leckeren Meeresfrüchten bis zu deftigen Lammgerichten findet sich für jeden Geschmack die passende Mahlzeit. Wer schon einmal in Neuseeland ist, muss auch nach Hängi-Art gegessen haben. Dabei werden die Mahlzeiten in speziellen Erdöfen zubereitet. Auch weit über die Landesgrenzen hinaus sind seit vielen Jahren neuseeländische Weine beliebt. Babich und Co. gelten als besonders vollmundig und wissen mit fruchtigen oder pfeffrigen Noten zu überzeugen.

Umgekehrte Jahreszeiten

Neuseeland liegt auf der Südhalbkugel der Erde. Während in Mitteleuropa also Hochsommer herrscht, liegt in Neuseeland Schnee. Zu Weihnachten hingegen scheint die Sonne und Einwohner und Touristen zieht es nach draußen. Zudem sind die Temperaturen relativ gemäßigt. Es wird in der Regel nicht viel wärmer als 30 Grad. Auch der Winter ist in den meisten Regionen nicht allzu kalt. Während auf den Bergen zwar jede Menge Schnee fällt, sinken die Temperaturen in flacheren Gegenden kaum unter den Gefrierpunkt. Wer also der warmen oder kalten Jahreszeit entfliehen möchte, findet in Neuseeland stets das gegenteilige Wetter.

Das andere Ende der Welt als Argument für eine Reise

Wer dem Alltag entfliehen will, kann dies mit einer Fernreise tun. Fernab von der gewohnten Umgebung und dem täglichen Umfeld können Reisende die Gedanken unbeschwert schweifen lassen, in neue Kulturen eintauchen oder gar das eigene Leben hinterfragen. Hierbei tut sich aber oft das Problem auf, dass die europäischen Standards in vielen Fernreisezielen nur selten gehalten werden können. Denn auch wenn Südostasien oder Südamerika mit wunderschönen Destinationen locken, sind Infrastruktur und Co. meist etwas im Rückstand. Neuseeland hingegen ist fernab der Heimat, bietet aber dennoch alle europäischen Annehmlichkeiten und Standards. Wer eine Auszeit vom Alltag braucht, ist auf einsamen Berggipfeln oder an malerischen Seen mitten in der Natur genau richtig.

Keine Touristenmassen

Trotz der atemberaubenden Schönheit gibt es in Neuseeland verhältnismäßig wenige Touristen. Denn sowohl von Europa als auch von den USA aus kann die Anreise beschwerlich sein. Wer dennoch kommt, muss traumhafte Naturspektakel oft nur mit wenigen Personen teilen. Natürlich gibt es auch in Neuseeland eine entsprechende Industrie hinter dem Tourismus. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes sind also auch hier stets gut besucht.

Tobias Friedrich
Tobias Friedrichhttps://www.wochenkurier.de
Tobias Friedrich, Jahrgang 1971, lebt mit seiner Familie in Berlin. Als freier Journalist schrieb er bereits für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Berliner Zeitung, Spiegel Online und die Süddeutsche Zeitung. Der studierte Wirtschaftsjurist liebt ortsunabhängiges Arbeiten. Mit seinem Laptop und seinem Zwergpinscher Jerry ist er die Hälfte des Jahres auf Reisen.

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