Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters

Iserlohn. (akl) Am Nikolaustag zog es 1.200 Iserlohner in die Hauptstadt. Grund dafür war der so genannte Sonderzug – Ausnahmezustand für die Fans der Blau-Weißen aus dem Sauerland.

Die mitgereisten Anhänger der Iserlohn Roosters sahen eine Partie, in der die Truppe vom Seilersee im ersten Drittel gut mit den Eisbären Berlin mithalten konnte. Es ging hin und her, keiner der beiden Teams konnte einen Treffer erzielen. Es gab auf beiden Seiten Chancen, jedoch konnte keine einzige von ihnen verwandelt werden.

Erst in der 37. Spielminute durfte man sich auf Seite der Eisbären freuen: Kapitän Rankel brachte den Puck dazu, irgendwie hinter Roosters-Schlußmann Chet Pickard über die Torlinie zu kullern. Somit endete das zweite Drittel mit der knappen Führung für die Berliner. Im letzten Drittel konnten sich die Roosters während eines Überzahl-Spiels einige hochkarätige Chancen erspielen, scheiterten jedoch immer wieder am Berliner Goalie.

In der 55. Spielminute war es dann erneut Rankel, der die Führung für die Eisbären ausbauen konnte. Roosters-Trainer Jari Pasanen reagierte indem er Chet Pickard aus dem Kasten nahm und einen weiteren Feldspieler auf’s Eis schickte. Der Plan ging nicht auf und Berlin markierte das 3:0 ins verlassene Iserlohner Tor. Die Eisbären nehmen somit Tabellenplatz 2 ein, während die Roosters auf Platz 3 rutschen.

Statistik

  • Eisbären: Vehanen – Busch, DuPont; Constantin Braun, Baxmann; Müller, Hördler – Darin Olver, Noebels, Tallackson; Mark Olver, Rankel; Mulock; Talbot, Machacek, Pohl; Laurin Braun, Kuji; Ziegler
  • Roosters: Pickard – Button, Raymond; Orendorz, Teubert; Côté, Périard – York, Friedrich, Blank; Jaspers, Caporusso, Macek; Bassen, Ross, Dupont; Sylvester, Connolly, Lavallée
  • Schiedsrichter: Brill (Zweibrücken), Winnekens (Berlin)
  • Tore: 1:0 (36:17) Rankel (Kuji, Baxmann), 2:0 (54:48) Rankel (Mark Olver, Machacek), 3:0 (59:39) Darin Olver (Tallackson, Constantin Braun)
  • Strafen: Eisbären: 10; Roosters: 8
  • Zuschauer: 13.829