12.000 Euro für Hospiz: Vision 100 war ein voller Erfolg

Gevelsberg. (th) 100 Kunstwerke für jeweils mindestens 100 Euro für
den guten Zweck versteigern, das war die Idee von „Vision 100“.

Das Projekt zugunsten des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Emmaus
wurde von Linde Arndt ins Leben gerufen, die Versteigerung fand am 1.
Adventssonntag im Industriemuseum Ennepetal statt. Die Initiatorin lud am
Montag, 12. Dezember, in das Hospiz in Gevelsberg ein, um sich bei allen
Beteiligten zu bedanken und das Ergebnis zu verkünden.
Und das kann sich durchaus sehen lassen. Das anvisierte Ziel von 10.000 Euro
wurde schon bei der Auktion überschritten: Genau 10.557,13 Euro hatte die
Versteigerung eingebracht. Michael Lindermann, Vorstandsvorsitzender der
Sparkasse Schwelm, und sein Vorstandskollege Johannes Schulz, rundeten diese
Summe spontan auf 12.000 Euro auf.
Nicht gezögert
Gevelsberg Bürgermeister Claus Jacobi bedankte sich bei Linde Arndt und allen
Unterstützern für das Projekt und erinnerte an die Wichtigkeit der Arbeit des
Hospizes, die „für alle Menschen aller Konfessionen in der Region“ geleistet
wird. Deshalb habe er, genau wie seine Kolleginnen und Kollegen aus anderen
Städten, keine Sekunde gezögert, Vision 100 zu unterstützen.
Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Emmaus ist in den Städten
Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm, Sprockhövel und Breckerfeld tätig, die
jeweiligen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister hatten gemeinsam mit Landrat
Olaf Schade die Schirmherrschaft übernommen.