57.000 Euro Förderung: Kluterthöhle weiter renaturiert

Schwer begeistert zeigte sich der NRW-Stiftung-Vorsitzende Harry Kurt Voigtsberger

Schwer begeistert zeigte sich der NRW-Stiftung-Vorsitzende Harry Kurt Voigtsberger, bei seinem Besuch in der Kluterthöhle in Ennepetal. (Foto: Sarah Schwarz)

Ennepetal. Nachdem die Säuberungs- und Renaturierungsarbeiten des zweiten Bauabschnittes in der Kluterthöhle erfolgreich abgeschlossen wurden, steht jetzt auch der Renaturierung des letzten, dritten Bauabschnittes nichts mehr im Wege. Die NRW-Stiftung hat den vom Arbeitskreis Kluterthöhle eingereichten Antrag für die fortgesetzte Sanierung genehmigt.

Harry Kurt Voigtsberger, Präsident der NRW-Stiftung, überreichte zu diesem feierlichen Anlass eine Urkunde mit der Fördersumme von 57.000 Euro an den Arbeitskreis Kluterthöhle.
Mithilfe der Finanzspritze wird der am stärksten frequentierte Bereich des Höhlensystems zwischen Eingang und Kirchweg saniert und barrierefreier gestaltet. Hierbei werden so viele Stufen wie möglich entfernt. Zudem sollen die Wände der Höhle intensiv gesäubert werden, sodass ein weiterer Teil des einzigartigen Fossilienriffs – bestehend aus zahllosen Korallen, Stromatoporen (ausgestorbene, koloniebildende Meerestiere) und anderen Riffbewohnern – freigelegt wird.Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Beseitigung von Bauschutt aus dem zweiten Weltkrieg und den 50er Jahren. Alte Wegebeläge (Schlacken) aus dieser Zeit werden im Bereich der Wolfsschlucht entfernt.