Commerzbank: Umzug schafft mehr Raum

Filialleiterin Margarethe Niessen (Vierte von rechts) mit ihrem siebenköpfigen Mitarbeiterstab vor der neuen Commerzbank-Niederlassung. (Foto: Stefan Scheler)

Ennepetal. (Sche) „Nachdem die ehemalige Dresdner Bank seit dem Sommer 2010 in unseren Konzern integriert war, bot sich auch eine räumliche Veränderung an“, erklärte die Filialleiterin der Commerzbank Ennepetal, Margarethe Niessen, bei der Vorstellung der neuen Räume vor wenigen Tagen den Grund des Umzugs von der alten Geschäftsstelle an der Voerder Straße 78 zur neuen Adresse an der Marktstraße 5: „Hier haben wir mehr Platz und können für unsere Kunden noch mehr Leistungen rund um den Geldverkehr anbieten.“

Die seit dem 1. Oktober 2011 als Chefin des Geldinstituts in Milspe agierende Bankerin sieht in diesem Schritt die Einbindung der mit der Commerzbank fusionierten Dresdner Bank erfolgreich abgeschlossen. „Insgesamt hat diese Maßnahme unser Haus wesentlich gestärkt“, ist sie zuversichtlich, die 6.500 Kunden des Bankhauses in Ennepetal künftig noch effektiver betreuen zu können: „Außer unseren sieben Mitarbeitern stehen uns auf Abruf bei besonderen Beratungswünschen noch acht Spezialisten zur Verfügung.“ Diese haben fundierte Antworten auf alle Fragen, etwa zu Lebensversicherungen, Krediten, Bausparverträgen oder Wertpapieren parat, um nur einige der kniffligen Finanzprobleme zu nennen. „Bei den Lebensversicherungen arbeiten wir mit der Allianz zusammen, im Bausparbereich haben wir Wüstenrot als Partner“, referierte Margarethe Niessen: „Auch die Bereiche Daseinsvorsorge, zum Beispiel für Fälle von Berufsunfähigkeit und Absicherung im Alter sind Themen, bei denen wir den Menschen zur Seite stehen.“ Zum Beraterstab gehöre zudem noch ein Immobilienmakler. Eine besondere Fassette der Dienstleistungs-Palette sei die Marktanalyse bei Baufinanzierungen. Dort stünde eine Zugriffsmöglichkeit auf 250 Angebote zur Verfügung, neutral auch auf fremde Anbieter ausgedehnt. „Wenn da jemand günstiger ist als wir, sagen wir es den Kunden auch“, setzt die Filialleiterin auf Transparenz: „Auch im Bereich der Sachversicherungen stehen zwei versierte Fachleute Ratsuchenden mit ihren Kenntnissen zur Verfügung.“

Besonders stolz ist Margarethe Niessen, dass die Commerzbank auch in Zeiten unsicherer Arbeitsverhältnisse alle Mitarbeiter der ehemaligen Dresdner Bank-Niederlassung übernommen und sogar noch einen zusätzlichen Arbeitsplatz geschaffen hatte. Damit nicht genug, bildet die Bank noch zusätzlich aus. Bis zu zwei Auszubildende lernen an der Marktstraße 5 ihr anspruchsvolles Fach.

„Wir wollen uns nicht aus Ennepetal zurückziehen“, beteuerte Margarethe Niessen: „Uns geht es vielmehr darum, auch mit unseren Dienstleistungen den Standort in der Klutertstadt zu stärken.“ Für den Kunden der ehemaligen Dresdner Bank ändere sich übrigens außer dem verbesserten Commerzbank-Service nichts. Stattdessen bliebe den Menschen, die unabhängig von der Einlagenhöhe eine Geschäftsbeziehung zur Commerzbank eingehen könnten, sogar ihre ehemalige Kontonummer erhalten.

In den Umbau der neuen Filiale hatte die Commerzbank eine sechsstellige Summe investiert. Die neuen, hellen und aufgabenorientierten Räume bieten eine freundliche Atmosphäre und verschaffen mit ihrer Funktionalität den Mitarbeitern mehr Zeit für intensive Beratungsgespräche.