EN-Kunstpreis: Vorauswahl getroffen

Fünf Stunden nahm sich die Jury um den Juryvorsitzenden Dr. Hans Günther Golinski (m.) Zeit

Fünf Stunden nahm sich die Jury um den Juryvorsitzenden Dr. Hans Günther Golinski (m.) Zeit, um die besten 20 Künstler für die Ausstellung im Industriemuseum Henrichshütte auszusuchen. (Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis)

EN-Kreis. Zeichnungen, Fotografien und Gemälde, Skulpturen, Installationen und Video­projektionen, die Resonanz auf die vierte Ausschreibung für den „Kunstpreis Ennepe-Ruhr“ bescherte der Jury einiges an Arbeit.
In den Postkisten stapelten sich am Ende der Bewerbungsfrist mehr als 200 Arbeiten, eingereicht von exakt 101 Künstlerinnen und Künstlern. „Sie alle haben sich sehr ideenreich, kreativ und auf hohem Niveau mit dem vorgegebenen Thema ‚Freiheit‘ auseinandergesetzt“, zogen die Jurymitglieder eine positive Bilanz.
Ausstellung im Museum Henrichshütte
Gut fünf Stunden waren Dr. Hans Günter Golinski (Direktor des Kunstmuseums Bochum) als Juryvorsitzender, Sabine Kelm-Schmidt (stellvertretende Landrätin), Christiane Nicolai (Kunstverein Hattingen), Dr. Gerd Buhren (Kunstverein Witten). Michael Schlieper (Kunstraum EN) sowie die Künstler Stephan Marienfeld und Rosie Wolf-Laberenz mit den Bewerbungen beschäftigt, nahmen die Unterlagen sowie Fotos und Videos unter die Lupe.
Am Ende einigten sich die Fachleute auf die zwanzig Künstlerinnen und Künstler, deren Werke in zwei Ausstellungen im Hattinger LWL-Industriemuseum Henrichshütte im Juli/August sowie im Schwelmer Kreishaus im September zu sehen sein werden.
Die besten 20
Ausgewählt wurden: Michael Barth (Schwelm), Tanja Bremer (Hattingen), Marko ­Dowald (Ennepetal), Teye Gerbracht (Düsseldorf), Bernd Gichtbrock (Witten), Till Hausmann (Düsseldorf), Andrea Hüsken (Ennepetal), Gudrun Kolibius-Best (Herdecke), Carola Lantermann (Hauenstein), Künstlergruppe Leuchtstoff (Witten), Ingrid Leukers-Bölicke (Sprockhövel), Jürgen Mans (Dortmund), Gabriele Reckhard (Schwelm), Renate Schieck (Witten), ­Philipp ­Valenta (Hildesheim), Holger Vockert/Lutz Deterra (Hattingen), Roland Wagner (Wetter), Knut Waschkau (Herdecke), Sebastian Wien (Dortmund) und Angelika Wischermann (Wien).
Sie alle können sich noch Hoffnungen auf den „Kunstpreis Ennepe-Ruhr 2017“ machen. „Es wird drei gleichberechtigte Preisträger geben. Wer dies sein wird und wer die damit jeweils verbundenen 1.500 Euro erhält, das wird erst im Rahmen der zweiten Ausstellung bekannt gegeben“, erläutert Claudia Breitenborn von der Kreisverwaltung.