Freifunk in Schwelm: Gebot der Stunde

Schwelm. Für Schwelms Bürgermeisterin Gabriele Grollmann ist die Förderung des Freifunks das Gebot der Stunde. Daher unterzeichnete sie jetzt in ihrem Dienstzimmer im Schwelmer Rathaus gemeinsam mit Christoph Haas, Vorsitzender der Vereins Freifunk-EN, eine Kooperationsvereinbarung. Damit wird auch eine Forderung der Schwelmer Kommunalpolitik eingelöst.

Im Rathaus der Stadt Schwelm unterzeichneten jetzt Bürgermeisterin Gabriele Grollmann und Christoph Haas die Kooperationsvereinbarung über den Betrieb von „Freifunk-Routern“ in städtischen Gebäuden. „Ein wichtiger Schritt für Schwelm,“ das finden auch der Beigeordnete und Kämmerer Ralf Schweinsberg, Horst Tilly (Leiter der IT-Abteilung der Stadtverwaltung) sowie Daniel Fuchs und Lars Langewiesche (2. Vorsitzender) vom Verein Freifunk-EN. (Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph)
Im Rathaus der Stadt Schwelm unterzeichneten jetzt Bürgermeisterin Gabriele Grollmann und Christoph Haas die Kooperationsvereinbarung über den Betrieb von „Freifunk-Routern“ in städtischen Gebäuden. „Ein wichtiger Schritt für Schwelm,“ das finden auch der Beigeordnete und Kämmerer Ralf Schweinsberg, Horst Tilly (Leiter der IT-Abteilung der Stadtverwaltung) sowie Daniel Fuchs und Lars Langewiesche (2. Vorsitzender) vom Verein Freifunk-EN. (Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph)

Freifunkgedanke

Die Stadt unterstützt den Freifunkgedanken in Schwelm zeitnah durch den eigenständigen Betrieb von diversen Freifunkroutern. Außerdem fördert sie Aktivitäten des Vereins Freifunk-EN.

Die Stadt verpflichtet sich, an diversen Standorten für eigene Zwecke DSL- oder ähnliche Internetanschlüsse zu unterhalten. Freifunk-EN installiert und betreibt an den genannten Standorten eigenständig Freifunkrouter und nutzt dafür den jeweils vorhandenen Internet-Zugang.

Standorte

Diese Standorte für die Freifunkrouter sind: Das Rathaus in der Hauptstraße 14, die beiden Verwaltungsgebäude in der Moltkestraße 24 und 26, die Stadtbücherei, die Feuer- und Rettungswache sowie die drei Flüchtlingsunterkünfte in der Markgrafenstraße, in der Lei-/Bergstraße und künftig in der Kaiserstraße 69 (das Gebäude befindet sich im Umbau).

Wo Menschen auch stehen und gehen: Sie möchten jederzeit das Internet nutzen können, was aber nur möglich ist, wenn ein „Netz“ besteht. Freifunk bedeutet, Bürgerinnen und Bürger möglichst engmaschig einen kostenlosen und freien Zugang zum Internet an jedem Ort zu ermöglichen.

Die dafür notwendige technische W-LAN-Verbindung wird geschaffen, indem man Zugangspunkte mit Routern ermöglicht. Geschäfte und auch Restaurants mit Internet erstehen diese kleinen Geräte, um ihren Kunden mehr Service und Komfort zu bieten. Je enger das Router-Netz, desto dichter der Empfang. Der im vergangenen Jahr gegründete Verein Freifunk-EN treibt den Aufbau des Netzes in den Städten des EN-Kreises voran.

Engmaschiges Netz ziehen

Gabriele Grollmann möchte das Freifunknetz gern möglichst engmaschig ziehen, zum Beispiel auch mit Blick auf die „Neue Mitte“ in der Innenstadt und den Schwelmer Feierabenmarkt. Wichtige Einrichtungen außerhalb des Zentrums wie Schloss Martfeld würde die Bürgermeisterin gern mit Freifunk ebenfalls versorgt wissen.

Welche Lösungen es gibt, mittels Routern das Netzwerk der Kommunikation auszubauen, darüber informiert der Verein unter www.freifunk-en.de.