Ideen für Kunstpreis EN 2013 sollen wie Wasser sprudeln

Die Preisträger mit Laudator Dr. Gerd Buhren und Landrat Dr. Arnim Brux nahmen im vergangenen Jahr auch das erfolgreiche Kunstwerk von Gudrun Kolibius-Best in Augenschein. (Foto: Ennepe-Ruhr-Kreis)

EN-Kreis. Zeichnungen, Fotografien und Gemälde, Skulpturen, Installationen und Videoprojektionen, 400 Arbeiten, eingereicht von rund 100 Teilnehmern – Vielfalt und Resonanz auf die erstmalige Ausschreibung des „Kunstpreises Ennepe-Ruhr“ vor zwei Jahren waren enorm. Jetzt haben Künstlerinnen und Künstler aus allen Bereichen der bildenden Kunst erneut die Chance, sich mit ideenreichen und kreativen Werken um den Preis zu bewerben.

„Wer dabei sein möchte, sollte im Kreis wohnen, hier geboren sein oder eine längere Zeit an Ennepe und Ruhr zu Hause gewesen sein. Einschränkungen mit Blick auf Alter und Qualifikation der Bewerber sowie das Entstehungsdatum des Kunstwerkes gibt es nicht, Gruppenbeiräge sind zugelassen“, erläutert Claudia Breienborn, zuständige Mitarbeiterin der Kreisverwaltung, die wichtigsten Rahmenbedingungen.

Eine weitere Vorgabe: Die Werke sollten einen Bezug zum Thema des EN-Kunstpreises 2013 haben, es lautet „Wasser gleich…“. Dazu heißt es im Ausschreibungstext. „Wasser ist das Symbol für das Leben auf unserem Planeten. Es ist das wichtigste Lebensmittel, wird industriell genutzt und verarbeitet, macht so manches Erholungs- und Freizeiterlebnis erst möglich. Wasser ist Transportmittel und Energiequelle, ohne Fließgewässer wie die Ruhr und ihre Nebenflüsse hätte das Ruhrgebiet sich nicht entwickeln können. Ströme und Flüsse sind zudem auch Landmarken, begrenzen von Regionen, Nationen und Kulturen.“

Interessierte können noch bis zum 22. Februar 2013 Fotos von bis zu fünf Arbeiten einreichen. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören außerdem ein Anschreiben mit Angaben zur persönlichen Bildung an den Ennepe-Ruhr-Kreis und eine Biographie. Aus allen Einsendungen wählt eine Jury zunächst die Werke von 20 Künstlern aus. Diese werden über mehrere Wochen an zwei Orten im Ennepe-Ruhr-Kreis im Rahmen einer Wanderausstellung zu sehen sein und in einem Katalog präsentiert.

Anschließend entscheidet die Jury, welche Arbeiten ausgezeichnet werden. „Es wird drei gleichberechigte Preisträger geben. Die Ehrung findet im Juli im Schwelmer Kreishaus statt. Die drei Werke werden Teil eines internationalen Kunstprojektes, das aus Ausstellungen in Görlitz, Breslau und im Ennepe-Ruhr-Kreis besteht. Um den Künstlern die persönliche Teilnahme zu ermöglichen, erhält jeder Sieger 1500 Euro“, skizziert Landrat Dr. Arnim Brux den Fahrplan der Preisvergabe und den Lohn für die Preisträger.

Ansprechpartnerin für den Wettbewerb ist Claudia Breitenborn vom Fachbereich Bildung, Ruf 02336/932247.

Der Kunstpreis wird alle zwei Jahre vergeben. Nach der Premiere 2011 folgt nun die zweite Auflage. Vor zwei Jahren hatte sich die Jury für Gudrun Koilibius-Best aus Herdecke, Patrick Borchers aus Herdecke und Stephan Marienfeld aus Hattingen entschiedne. Sie hatten in den Augen der Juroren das Thema „Zusammenhalt“ am besten umgesetzt.