Open Stage: Streetstyle, Akustikmusik und Poetry-Slam im Schwelmer Jugendzentrum

Auch der Liedermacher „Lucklidat“ aus Ennepetal wird beim nächsten Konzert der Reihe „Open Stage – Streetstyle“ zu hören sein. (Foto: Sophia Müller-Bienek)

Schwelm. Ein kombinierter Abend mit handgemachter Akustikmusik und vorgetragenen Texten aus dem modernen Bereich des Poetry-Slams findet am Freitag, 1. Dezember, im Schwelmer Jugendzentrum, Märkische Straße 16, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Open Stage – Street­style“ statt. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, einerseits der Kultur der Straße eine Bühne zu geben, das heißt, jungen Talenten ein Podium zu bieten, und andererseits Jugendliche sowie junge und junggebliebene Erwachsene mit neuen Kunstformen sowie Künstlern bekannt zu machen.

Der Schwelmer Musiker ­Daniel Hinzmann führt durch den Abend und organisiert die Veranstaltung zusammen mit der mobilen aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Schwelm. Künstlerinnen und Künstler aus der lokalen Umgebung werden ihr Programm ganz nah am Publikum und in angenehmer Lautstärke präsentieren.

„Ruins!“

„Ruins!“ sind Nils Rauhaus und Philipp Künzel. Beide sind in Schwelm aufgewachsen und inzwischen Studenten an der Ruhr-Universität in Bochum. Seit der gemeinsamen Schulzeit machen sie zusammen Musik und stehen jetzt in ihrer Heimatstadt zu zweit auf der Bühne.

Die Musik des Singer/Songwriter-Duos ist geprägt von Alternative- und Indie-Rock-Bands wie den „Arctic ­Monkeys“ oder den „Red Hot Chilli ­Peppers“ und versucht, durch abwechslungsreiche Melodien den Zuhörer immer wieder aufs Neue zu überraschen. Ihre Live-Performance besteht aus einer ausgewogenen Mischung aus diversen eigenen Songs sowie dem ein oder anderen Cover.

„Lucklidat“

Der Liedermacher ­„Lucklidat“ kommt aus Ennepetal und entdeckte bereits früh seine Leidenschaft für die kreative Arbeit im Musical und im Theater. Mit dreizehn begann er mit dem Schreiben eigener Songs, kurz danach wurde er im Kirchenchor aktiv und brachte sich mit sechzehn Jahren das Gitarrenspiel bei.

Er favorisiert einfache Akkorde für seine deutschsprachige Popmusik und behandelt in seinen Texten Themen wie Freundschaft und den Sinn des Lebens oder er kritisiert die soziale Gesellschaft.

„Von wegen Romeo“

„Von wegen Romeo“: Das sind Marina am Mikrofon und Marius an der Gitarre aus dem Herzen des Ruhrgebiets mit rockiger Akustik-Musik. In ihren deutschsprachigen Stücken singen sie vom Leben mit all seinen Höhen und Tiefen und erzählen kleinere Geschichten, gerne auch mal mit einer Prise Humor versehen.

Mit ihrer Unplugged-Besetzung mögen sie auf den ersten Blick nach Kuschelrock aussehen, aber das sind sie nicht – zumindest nicht immer. Egal ob rockig oder melancholisch, auf jeden Fall machen sie Musik mit viel Herz, Spaß und ohne Blatt vor dem Mund – Ruhrpott eben.

Slam-Poetin

Die 17-jährige Lisa Thiel ist Slam-Poetin aus Schwelm und seit etwas mehr als einem Jahr im literarischen Spektrum im Ruhrgebiet und in der Umgebung unterwegs. Ihre Texte sind nachdenklich, meist eher ernst und gefühlvoll.

Politisch interessiert und engagiert widmet sie sich besonders gern gesellschaftskritischeren Themen. Der ein oder andere typische Teenager-Gedanke fließt aber natürlich auch mit ein. Durch Poetry-Slam hat das Mädchen ein Format für sich gefunden, um ihre Liebe zum geschriebenen und gesprochenen Wort auszuleben.

„Moonshine Music“

„Moonshine Music“, das sind zwei Besucherinnen des Jugendzentrums, die, unterstützt und begleitet durch Mitarbeiter des Jugendzentrums, erstmals in dieser Zusammensetzung auf der Bühne stehen und dem Publikum einige ihrer Lieblingslieder im akustischem Gewand präsentieren.

Einlass zur Veranstaltung ist um 19.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Der Eintritt beträgt fünf Euro an der Abendkasse. Musikerinnen und Musiker aus der Umgebung, die selbst einmal an der „Open Stage“ teilnehmen möchten, können sich unter danielhinzmann-music@gmx.de mit einer Hörprobe bewerben.