21. Ennepetaler Spieletage

Paul, Gianluca, David und Dominique Bicking von der Realschule Ennepetal sind beim Anlegespiel „Qwirkle“ auf der Jagd nach gleichen Symbolen. (Foto: FrankSchmidt)

Ennepetal. (zico) Die Weihnachtszeit rückt näher, und damit auch wieder die Zeit, in der unterm Weihnachstbaum nach Herzenslust Kurzweil stattfindet. Zum Gelingen beigetragen haben einmal mehr die Ennepetaler Spieletage, die in ihrer 21. Auflage wieder Jung und Alt ins Mehrgenerationenhaus an der Gasstraße lockten.

Dicht umlagert war etwa das Kinderspiel des Jahres, „Da ist der Wurm drin“, bei dem es gilt, passende Wurmteile so anzulegen, dass man am Ende als Erster durchs Ziel geht. Kompost, Erdbeerfeld und Gänseblümchenbeet müssen durchqueert werden, bevor man am Ende als Siegerwurm auf dem obersten Treppchen steht. Das Spiel eignet sich für „Würme“ ab vier Jahren.

Die Zeit steht den Teilnehmern im Nacken, wenn bei „Mondo“ die verschiedensten Landschaften gestaltet werden sollen. Vulkane, Seen und Tiergehege sollen gestaltet werden, und nicht nur der zehnjährige Niklas empfindet das als große Herausforderung. Aber auch für ältere Spielteilnehmer ist die Aufgabe reizvoll und abwechslungsreich, und darum eignet sich „Mondo“ ideal als Zeitvertreib für die ganze Familie.

Bernd Scheller und Raymond Klemm vom Ennepetaler Jugendzentrum laden Jung und Alt zum Spielen ein. (Foto: Frank Schmidt)

Eher junge Spielkinder spricht die „Juwelenjagd“ an, die den Teilnehmern das ertasten von „Schatzlöchern“ abverlangt. Wer hier den nötigen Tastsinn beweist, hat schon gewonnen, den an den Unterseiten der Karten befindet sich eine unterschiedliche Anzahl von Löchern, deren Wert ermittelt werden will. Als Lohn winken bunte Juwelen – und wer die meisten anhäuft, ist der Sieger.

Ein „Geistesblitz“ ist hingegen jenen Akteuren anzuraten, die sich für den gleichnamigen Zeitvertreib aus dem Hause Zoch entschieden haben. Es handelt sich um ein blitzschnelles Reaktionsspiel. Wer am schnellsten die gesuchte Figur schnappt und am Ende die meisten Karten gesammelt hat, gewinnt – Gehirnjogging einmal auf andere Art.

Jugendzentrumsleiter Bernd Scheller hat in diesem Jahr einmal andere Schwerpunkte gesetzt: „Wir wollten nicht mehr jene Spiele in den Vordergrund rücken, die eine ausgeklügelte Strategie und viel Einlesen in die Regeln erfordern. Der Trend geht zum Auspacken und gleich Losspielen“, so Scheller. Besonders dankbar ist der Spielefreund jenen Firmen, die die Ennepetaler Spieletage schon seit Jahren mif Spenden unterstützen: „Ohne die Unterstützung der Hersteller wäre diese Veranstaltung nicht möglich.“