Das Leben selbst gestalten: Älterwerden bewusst angehen

Bürgermeisterin Gabriele Grollmann dankte beim traditionellen Pressegespräch allen Aktiven, die ein vielseitiges Programm für die Schwelmer Senioren- und Pflegemesse am Samstag, 30. Juni, auf die Beine gestellt haben.
Bürgermeisterin Gabriele Grollmann dankte beim traditionellen Pressegespräch allen Aktiven, die ein vielseitiges Programm für die Schwelmer Senioren- und Pflegemesse am Samstag, 30. Juni, auf die Beine gestellt haben. (Foto: Stadt Schwelm)

Schwelm. Anders als früher nehmen die Bürgerinnen und Bürger das Älterwerden nicht mehr schicksalshaft hin. Viele holen sich frühzeitig Hilfe, um lange aktiv am Leben teilnehmen zu können, nach Möglichkeit in den eigenen vier Wänden.

Fast 40 Stände

Mit der neunten Senioren- und Pflegemesse am Samstag, 30. Juni, von 10 bis 14 Uhr rund um den Bürgerplatz und in der Fußgängerzone leisten die Stadt Schwelm und das Forum „Hilfe, Betreuung und Pflege“ viel für ein aktives Älterwerden.

Zentraler Punkt ist die Bühne am Brunnen. Hier eröffnet Bürgermeisterin Gabriele Grollmann die Messe um 10 Uhr. Daran schließt sich um 10.45 ein Mitmachvortrag an, gefolgt von einem Interview zum Thema „Mobil im Alter“. Um 11.45 Uhr tritt der Tanzkreis des Petrus Gemeindehauses auf und um 12.30 Uhr die Osteoporose-Tanzgruppe.

Angemeldet sind 38 Stände von Anbieter/innen und Einrichtungen der Ambulanten Pflege, der Vollstationären Pflege-Einrichtungen, des Helios-Klinikums, der Kurzzeit- und Tagespflegeeinrichtungen, der 24-Stunden-Pflege und des Palliativen Pflegedienstes.

Vorgestellt werden hauswirtschaftliche Dienstleistungen, Hilfs- und Beratungsangebote, die den Verbleib im häuslichen Umfeld unterstützen, Seniorenbetreuung- und Begleitung, Gruppenangebote für Senioren sowie Beratung, Unterstützung und tagesgestaltende Angebote für Menschen mit Behinderungen oder in Krisen, Selbsthilfegruppen, Menüdienst und Hausnotruf, Wohnberatung, Sanitätshäuser und Ernährungsberatung.

Gesprächspartner vor Ort

Auch Themen wie private Pflegezusatzvorsorge, Versicherungsschutz für das Alter, VER/ ÖPNV, Reisen für Senioren, Bewegung, Rehasport, Physiotherapie und Wellness, Holzbau und Sanitärtechnik werden aufgegriffen

Als Ansprechpartner/innen sind vor Ort: Sozialverbände, der Behindertenbeirat der Stadt Schwelm, die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Schwelm, der Ennepe-Ruhr-Kreis mit der Heimpflegeabteilung und der Betreuungsstelle sowie mit dem Versorgungsamt (Hilfen für Menschen mit Behinderungen). Am gemeinsamen Stand der Senioren- und Pflegeberatung gibt es Informationen und Beratung zu den Freizeit-, Hilfs-, und Betreuungsangeboten in Schwelm und zum „Ehrenamtlichen Sozialdienst“ der Stadt.

Mitmachen, Ausprobieren und Informieren

Es gibt Rat zu Themen wie Ernährung und Medikamente, einen Sehtest und Hörtest und Messungen der Vitalwerte wie Herzstress, Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin. Fahrzeuge für Menschen mit Behinderung werden vorgestellt.

An Pflegeberufen interessierte Menschen können sich direkt bei potenziellen Ausbildern bzw. Arbeitgebern informieren.

Handmassagen, Alltagshilfsmittel für Pflege, Haushalt und Sicherheit und spezielle Hilfsmittel für Menschen mit Sehbehinderungen wie Simulationsbrillen kann man ausprobieren.

Auf großes Interesse dürften das Rollatorentraining mit der Kreispolizei und der Busbegleitservice und mit der Verkehrsgesellschaft Ennepe-­Ruhr (VER) stoßen. Musik und Spiele für Jung und Alt lockern die Messe auf.

Großes Lob

Bürgermeisterin Gabriele Grollmann, Andreas Koch, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, und Sören Klehm, Seniorenberater der Stadt Schwelm, dankten der Barmer GEK und der Städtischen Sparkasse zu Schwelm, die die Senioren- und Pflegemesse seit Jahren unterstützen. Voll des Lobes sind sie auch für die Schwelmer Einzelhändler, die Messe intensiv fördern.