Die Zukunft Gevelsbergs: Bürgernahe Transparenz

Gevelsberg. Die Stadt Gevelsberg macht ihre Innenstadt durch städtebauliche und verkehrliche Maßnahmen seit vielen Jahren attraktiver. Sie will diesen positiven Prozess auch in den nächsten Jahrzehnten langfristig und nachhaltig fortsetzen.

Mit Fördermitteln von Bund und Land gelang in der Vergangenheit sowohl die Umsetzung des innerstädtischen Verkehrskonzepts mit der Umgestaltung der Mittelstraße in den Jahren 2003 bis 2008 als auch von 2002 bis 2004 die Revitalisierung von brachliegenden, innerstädtischen Gewerbeflächen wie dem heutigen Ennepe-Bogen.

Die positiven Impulse sollen jetzt zur Weiterentwicklung des Zentrums genutzt werden, um es für die Herausforderungen zu wappnen, mit denen sich insbesondere Klein- und Mittelstädte abseits der Ballungsräume auseinandersetzen müssen.

Gemeinsam mit dem Büro Architektur-Stadtplanung-Stadtentwicklung Hamerla/ Gruß-Rinck/ Wegmann + Partner (ASS) erarbeitet die Stadt ein „Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept Gevelsberg Zentrum 2030“ (IEHK). Es stellt die Grundlage für die Weiterentwicklung des Gevelsberger Zentrums bis mindestens zum Jahr 2030 dar. Es ist die Voraussetzung für die Förderung mit Mitteln der Stadterneuerung vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen.

Bereits seit Mitte 2017 wird an dem Konzept gearbeitet. Es wurde Anfang Juli im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung vorgestellt und mit der Bezirksregierung in Arnsberg abgestimmt. Im August und September fanden fünf Gespräche zu unterschiedlichen Schwerpunkten mit rund einhundert Meinungsträgerinnen und Meinungsträgern aus Gevelsberg statt. Ihre Anregungen fanden Eingang in einen Perspektiven-Workshop Ende November.

Die ersten Erkenntnisse daraus haben die Stadt Gevelsberg und das Büro ASS in der vergangenen Woche in einer öffentlichen Bürgerveranstaltung im Ratssaal des Rathauses vorgestellt.