Ein Fitness-Turm für die Glückauf-Trasse

Die Glückauf-Trasse wird nun durch eine nützliche Trainingsmöglichkeit ergänzt. (Foto: Verein Glückauf-Trasse)

Sprockhövel. Die Glückauf-Trasse hat ein neues Highlight. Neben dem Zugang „Am Rennebaum“ in Sprockhövel-Haßlinghausen steht das neue, einmalige und einzigartige Sportgerät, der Fitness-Turm. Initiiert und organisiert wurde der Bau durch den Verein Glückauf-Trasse.

Die Finanzierung der Kosten von rund 12.000 Euro haben zwei Sponsoren ermöglicht: Die Stiftung der Sparkasse Sprockhövel, die den größeren Teil der Summe beisteuert, und die private Spenderin Adelheid Herbst.

Unterstützt wurde das Projekt durch die Stadtverwaltung Sprockhövel und den Regionalverband Ruhr, der das Gelände für den Turm zur Verfügung gestellt hat. Mit dem Bau des Fitness-Turms hat der Verein eine Idee des Fitness- und Motivationscoaches Thorge Kiwitt aufgegriffen, der mit dem von ihm entworfenen Sportgerät die Trasse um eine nützliche Trainingsmöglichkeit ergänzen wollte.

Kiwitts Konzept setzte der Erbauer des Turms um, der Iserlohner Kunsttischler Konrad Horsch, der sich mit dem Bau spezieller Konstruktionen aus Holz und Stahl überregional einen Namen gemacht hat. Gebaut wurde der Turm mit den für eine ehemalige Bahntrasse typischen Materialien, alten Eisenbahnschienen und langlebigen einheimischen Hölzern.

Effektives Krafttraining

Das neue Fitnessgerät ist ideal für bewegungsfreudige Menschen auf der Trasse. Es bietet ihnen eine zusätzliche Möglichkeit für ein kurzes, aber höchst effektives Krafttraining. Das wirkt den natürlichen Veränderungsprozessen im Körper entgegen, während beim Walking, Laufen, und Fahrradfahren in erster Linie das Herz-Kreislauf-System verbessert wird. Mit dem Fitness-Turm ist ein individuell angepasstes Training möglich, so der studierte Sportwissenschaftler Kiwitt.

Erklärungen zur Nutzung

Den Nutzern auf der Glückauf-Trasse wird auch aufgezeigt, wie sie ihren Körper an dem Fitness-Turm trainieren können – und das jeweils ihrem Fitnessstand entsprechend. Die verschiedenen Übungsmöglichkeiten sind auf Tafeln mit Bildern und kurzen Texten dargestellt. Gemeinsam mit Kiwitt will der Verein künftig auch regelmäßig Videos mit Übungen am Fitness-Turm produzieren und über soziale Medien präsentieren.

Im Sommer war das Sportgerät in Iserlohn zusammen gebaut worden. Vor zwei Woche kam es dann an die Trasse. Zuvor war dort der Standort vorbereitet worden. Rings um den Turm wurde Boden für den Fallschutz abgetragen. Gehalten wird der Turm von sogenannten Schraubenfundamenten, die mit einem Spezialgerät mehr als einen Meter tief in die Erde gedreht wurden. Der Fallschutz besteht aus Holzhackschnitzeln, die rund einen halben Meter hoch aufgeschüttet wurden.

Weitere Planungen

Schon die Bauarbeiten haben große Beachtung gefunden. Viele der regelmäßigen Nutzer der Trasse sahen bei den Vorarbeiten und dem Aufbau zu. Vergangene Woche wurde das Gerät abschließend von einem Sachverständigen geprüft und freigegeben.

Auch die weitere Entwicklung des Geländes rund um den Fitness-Turm hat der Verein bereits im Blick. Sobald die notwendigen Spendengelder vorhanden sind, wollen die Trassenaktivisten dort noch Bänke und Tische aufstellen. Dann können sich die Nutzer dort auch ein wenig entspannen, bevor es sportlich auf der Trasse weiter geht.