Den „Gevelsbeutel“ gibt es in zwei Ausführungen. „Rassismus kommt nicht in die Tüte“ oder das Wort „Freiheit“ auf vielen Sprachen stehen zur Auswahl. (Foto: André Sicks)

Gevelsberg. Zivilcourage, Akzeptanz und ein vielfältiges Leben sind die Schlagwörter, für die sich das Jugendforum Gevelsberg mit seinen Projekten und Veranstaltungen innerhalb der Gesellschaft stark machen will.

Mit dem „Gevelsbeutel – Bags for good“ kommt jetzt ein neues Projekt in die Stadt, welches dafür Sorge tragen soll, dass die Gevelsberger Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin in ihrem toleranten und weltoffenen Verständnis gestärkt werden.

In über 30 Geschäften in der City erhältlich

In über 30 Geschäften in der gesamten Innenstadt hat man seit letzter Woche die Möglichkeit, den bedruckten Jutebeutel, den es in zwei verschiedenen Ausführungen gibt, zu erwerben – wer mag, kann zudem eine kleine Spende im eigenen Ermessen für die Gevelsberger Tafel leisten.

Alle teilnehmenden Geschäfte werden mit einem entsprechenden Aufsteller auf den Erwerb des „Gevelsbeutel“ aufmerksam machen.

Zeichen setzen

Dem Käufer bleibt überlassen, mit welchem Statement er sein persönliches Zeichen setzen möchte: Entweder sagt man „Rassismus kommt nicht in die Tüte“ oder aber man lässt das Wort „Freiheit“, aufgeführt in zahlreichen Sprachen, für sich selbst sprechen.

„Mit diesem Projekt setzen wir nicht nur ein Zeichen für Toleranz, wir möchten damit auch zusätzlich lokale Hilfsprojekte fördern und leisten einen kleinen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit“, erläuterte Marc Busch, Leiter des Jugendforums, die Idee, die hinter der Aktion steckt.