Mit Strauß und Knebel startet Ennepekultur ins neue Jahr

Ennepetal. (zico) Nicht erst seit dem Eintreten des in kulturellen Angelegenheiten besonders engagierten Pressesprechers Johannes Dennda zeigt die Sparkasse Enneptal-Breckerfeld ein besonderes Engagement im musischen Bereich. So veranstalten die Stadt Ennepetal und die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld am Freitag, 13. Januar 2012, ab 20 Uhr in der Aula des Reichenbach-Gymnasiums bereits zum dritten Mal in Folge das Neujahrskonzert. Drei Wochen später, am 4. Februar 2012, ist Herbert Knebel mit seinem Soloprogramm „Ich glaub, ich geh kaputt…“ ab 20 Uhr im Saal des Hauses Ennepetal zu sehen.

Mit Ennepekultur haben die Stadt Ennepetal und die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld ein kulturelles Angebot für Ennepetal ins Leben gerufen, das es möglich macht, bekannte Künstler in Ennepetal auftreten zu lassen. Bei dem fast schon als traditionell zu bezeichnenden dritten Neujahrskonzert 2012 präsentieren am 13. Januar Generalmusikdirektor Heiko Mathias Förster und die Neue Philharmonie Westfalen in ihrem Programm „Mit Chic“ einmal mehr eine musikalische Reise durch die Wiener Unterhaltungsmusik der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die maßgeblich durch die Kompositionen der Familie Strauß bestimmt wurde. Förster paart weniger Bekanntes mit „Schlagern“ wie der Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“ oder den „Kaiser-Walzer“, der als dramaturgischer Höhepunkt am Ende des Konzertprogramms steht.

Die Neue Philharmonie Westfalen ist seit mehr als 17 Jahren in gesamt Nordrhein-Westfalen und im angrenzenden Ausland mit Strauß-Programmen präsent und hat sich damit schon den Ruf eines Spezial-Ensembles für dieses Oeuvre erworben. Demnächst sind bereits drei verschiedene CDs, mit Werken der Familie Strauß unter der Stabführung von Heiko Mathias Förster erschienen, die am Konzertabend, mit Signet vom Generalmusikdirektor, erworben werden können.

Eintrittskarten zum Preis von 15 Euro sind im Kulturbereich, der Stadtbücherei und der Rathausinformation der Stadt Ennepetal sowie an der Abendkasse erhältlich. Telefonische Kartenvorbestellungen sind unter Ruf 02333/ 979300 möglich.

Sex im Alter, Knatsch im Treppenhaus, Rambazamba beim Seniorentanz. Herbert Knebel steppt auf jedem Parkett – nun auch mit seinem dritten, komplett neuen Solo-Programm „Ich glaub, ich geh kaputt…!“ am 4. Februar 2012 in Saal des Hauses Ennepetal. Vordergründig parodiert er den durchschnittlichen Pilsverkoster von der Trinkhalle. Nur mit einem wesentlichen Unterschied: Knebel erzählt mit so subtiler Schläue, dass man den tieferen Sinn zuerst gar nicht mitbekommt – und dann um so befreiter auflacht.

Was modern ist, außergewöhnlich oder gar unfassbar, bringt er mit Hintersinn zurück auf den Boden der Tatsachen. Knebel verknüpft seine Geschichten ganz locker zu einem Gesamtbild der Ruhrstadt und ihrer Bewohner, einfacher Leute, deren Gewitztheit man besser nicht unterschätzen sollte. Und das schon seit 20 Jahren.

Eintrittskarten zum Preis von 19, 21 und 23 Euro sind im Kulturbereich, der Stadtbücherei und der Rathausinformation der Stadt Ennepetal sowie an der Abendkasse erhältlich. Telefonische Kartenbestellungen sind unter Ruf 02333/ 979300 möglich.

Aber auch eine kulturelle Rückschau blieb beim Ausblick auf künfige Ereignisse nicht aus, Der Sieger des Wettbewerbs Kultugarage 2011 wurde vor wenigen Tagen im Café Hülsenbecke gekürt. Absolute Pubilikumslieblinge waren Sebastian Pufpaff und Franziska Mense-Moritz, dier neben dem Kultgaragen-Fuchs auch jeweils 500 Euro einstreichen konnten.