„NOSIS“ hilft im Notfall

Ennepetal. (je) Ohne Mobiltelefon geht heute kaum noch jemand vor die Tür. Auch bei einer Wanderung darf es nicht fehlen – und besonders in Notfällen ist das sehr praktisch. Denn wenn fernab der Hauptstraßen und nächsten Wohn- oder Geschäftsgebäude etwas passiert, kann so trotzdem schnell Hilfe gerufen werden.

Doch wo soll diese hinkommen? Das ist oft eine schwierige Frage, besonders in unserer waldreichen Region. Einheimische können dann eventuell noch einigermaßen zuverlässig ihren Standort bennen, für ortsunkundige Touristen, die sich die Region erwandern, kann es mitunter unmöglich sein, im Fall der Fälle die Rettungsdienste an den richtigen Ort zu lotsen.

Um diesem Problem zu begegnen und im Notfall schnell auch an entlegene Orte kommen zu können, wurde nun auch in Ennepetal das kreisweit standardisierte „Notfallstandortinformationssystem“ (kurz: „NOSIS“) eingeführt.

An 29 Standorten vom Wanderparkplatz Bergstraße bis zur Heilenbecker Talsperre und vom Bilsteiner Kopf bis zum Radweg in Oberbauer wurden Standort-Tafeln aufgehägt. Diese tragen eine eindeutige Nummer. Wird die Nummer bei einem Notruf genannt, sieht die Leitstelle nicht nur sofort den Einsatzort auf einer Karte und eine deatilierte Wegbeschreibung. Auch Besonderheiten wie speziell benötigte Geräte oder Fahrzeuge, gesperrte Wege und ähnliches sind für die Rettungskräfte sofort ersichtlich.