Oberstädter holen Gesamtsieg beim Schwelmer Heimatfest

Für ihre an Disney angelehnte Darstellung bekam die Nachbarschaft „Aechte de Muer“ den Preis für die kinderfreundlichste Darstellung. (Foto: Christina Schröer) Gleich zweimal holten sich die Oberstädter Einzelgänger den ersten Platz. Unter anderem überzeu

Für ihre an Disney angelehnte Darstellung bekam die Nachbarschaft „Aechte de Muer“ den Preis für die kinderfreundlichste Darstellung. (Foto: Christina Schröer) Gleich zweimal holten sich die Oberstädter Einzelgänger den ersten Platz. Unter anderem überzeu

Schwelm. (cs/saz) Jetzt ist sie schon wieder vorbei, die „fünfte Jahreszeit“ in Schwelm. Am Dienstag, 5. September, endete das Schwelmer Heimatfest mit einem großen Feuerwerk. Zuvor hatte am Montag noch die ­Siegerehrung wie im vergangenen Jahr in der gut gefüllten Schwelmer Eventhalle stattgefunden.
Buntes Programm zur Siegerehrung
Und dazu wurde dann nochmal ordentlich aufgefahren. Eine schillernde Sängerin heizte den Gästen ordentlich ein. Doch auch heimatlich wurde es, als Irmgard Weinreich passend zum Thema „Dat hölt me im Kopp nich ut“ eine Rede auf Plattdeutsch hielt.
„Es war wieder ganz toll zu sehen, wie das Heimatfest und der Umzug handwerklich vorbereitet und organisiert werden“, lobte Bürgermeis­terin Gabriele Grollmann all die fleißigen Nachbarschaften, die mit Wagen oder Fußgruppen beim großen Festzug am vergangenen Sonntag, 3. September, unterwegs waren.
Auszeichnung der Nachbarschaften
Die Nachbarschaft „Königreich Möllenkotten“ überzeugte die Jury mit ihrer Wagendarstellung „Zeche guter Hoffnung“. Dort hauten die „Kumpels“ im Ruhrgebiet-Stil feste auf die Kohle.
Die Nachbarschaft „Aechte de Muer“, die auch mit dem Preis für die kinderfreundlichste Darstellung ausgezeichnet wurde, belegte bei den Gruppen mit ihrer bunten Disney-Parade den ersten Platz. Dank ihrer detailreichen Darstellung der Adler-Apotheke am Altmarkt setzte sich die Nachbarschaft „Linderhausen“ vor fünf weiteren Heimatkunde-­Beiträgen durch.
Die „Gesellschaft Oberstadt“ räumte bei den Einzelgängern ab. Mit ihren beiden Darstellungen „Chinesisches Drachenfest – Der Tanz des Löwen“ und dem „Heimatfest im Heimatfest“ belegten die Oberstädter gleich zweimal den ersten Platz bei den Einzelgängern. Eine Überraschung, denn zwei erste Plätze, die beide von derselben Nachbarschaft belegt wurden, hat es vorher wohl so noch nicht gegeben.
Oberstädter hatten die Nase vorn
Für eine weitere Überraschung sorgte die Nachbarschaft um Obernachbar Andreas Merken mit dem Sieg in der Gesamtwertung. Obwohl die Nachbarschaft ohne Wagendarstellung beim Heimatfestzug mitgemacht hatte, holten sie sich mit 2324 Punkten den Gesamtsieg.
Da war der Jubel natürlich groß bei den Oberstädtern, die wegen ihres Umzugs auf den neuen Bauplatz an der Kölner Straße erst sehr spät in die Bauphase starten konnten.