Sofia König sucht nach den Stärken der Region

Kamen jetzt im Rahmen einer Personalvorstellung zusammen (v.l.): Bürgermeister Ulli Winkelmann

Kamen jetzt im Rahmen einer Personalvorstellung zusammen (v.l.): Bürgermeister Ulli Winkelmann, die neue Regionalmanagerin Sofia König, Beigeordneter Volker Hoven und ­Fachbereichsleiterin Planen und Umwelt Susanne Görner. (Foto: Sarah Schwarz)

EN-Kreis. (saz) Gegenüber 50 Bewerbern konnte sich die 28-jährige Sofia ­König durchsetzen. Seit Anfang Juli ist die Hagenerin als neue ­Regionalmanagerin für die Betreuung der Region „Ennepe.Zukunft.Ruhr“ zuständig. Sie soll die Umsetzung der regionalen Entwicklungsstrategie fördern und begleiten. Mit ­ihrem ursprünglichen Studium der Raumplanung hat der neue Job aber nur noch wenig zu tun.
Kontakt zur Heimat
Zunächst hatte Sofia König in einem kleinen ­Ingenieurbüro in Aachen gearbeitet. Dort beschäftigte sie sich mit Bauleitplanung und der Erstellung von Bebauungsplänen. „Ich habe dort viele städtische Verfahren begleitet“, erklärt sie. „Dabei habe ich festgestellt, dass ich gerne Kontakt zu Menschen habe. Deswegen passt diese Stelle super zu mir.“
Geboren und aufgewachsen ist die neue Regionalmanagerin in Hagen, wo sie auch heute wieder lebt. „Aufgrund meiner Heimatverbundenheit und dem Drang, vor Ort Entwicklungen anzustoßen, bewarb ich mich auf die Stellenausschreibung als Regionalmanagerin“, sagt Sofia König. „Ich freue mich schon auf die Umsetzung der verschiedenen Projekte.“
Internetauftritt
Als erstes Großprojekt steht das Erstellen einer Internetseite an. Diese soll, wenn alles plangemäß läuft, nach den Sommerferien an den Start gehen. Die Seite soll zukünftig die Bürgerinnen und Bürger regelmäßig über Nachrichten und aktuelle Projekte informieren. Damit die Menschen aus der Region von Beginn an in den Entwicklungsprozess eingebunden sind, soll mit Start des Internetauftrittes auch zu einem Fotowettbewerb aufgerufen werden. Die gesammelten Fotos werden dann auf der neuen Seite präsentiert. Ein weiterer wichtiger Punkt auf der aktuellen Agenda ist die Anpassung des RES an das Förderprogramm ­„VITAL.NRW“.
Die Aufgabe der neuen Regionalmanagerin besteht in der Koordination und Ausführung von sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen bürgerschaftlichen Projekte. Diese sollen zur Stärkung der Region beitragen. Dabei ist eine aktive und gezielte Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden und Institutionen erwünscht. Die Projektauswahl erfolgt im Projektausschuss, der aus Vertretern der Städte und Bürgerinnen und Bürgern besteht.
Zwischen Ennepe und Ruhr
Zum Hintergrund: Die Region mit dem Titel „Ennepe.Zukunft.Ruhr – Aufbruch der Region zwischen ­Ennepe und Ruhr“ hatte sich mit der regionalen Entwicklungsstrategie für den ­„LEADER“-Wettbewerb beworben.
Die Bewerbung hatte jedoch aus Haushaltsgründen des Landes NRW keinen Erfolg. Damit die Entwicklungsstrategie aber nicht vergebens erarbeitet wurde, entwickelte das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW das Förderprogramm „VTIAL.NRW“ zur Stärkung der ländlichen Regionen. Die Region „Ennepe.Zukunft.Ruhr“ umfasst die fünf Städte Ennepetal, Sprockhövel, Breckerfeld, Gevelsberg (Ortsteile Asbeck und Silschede) und Wetter (Ortsteil Esborn).
Zurzeit hat Sofia König ihr Büro im Ennepetaler Rathaus, Bismarck­straße 21. Bürgerinnen und Bürger der fünf Kommunen können sich mit Fragen, Anregungen und natürlich Projektvorschlägen an sie wenden. Die Regionalmanagerin ist erreichbar unter Tel. 02333  /  979179 oder E-Mail ­vital.nrw@web.de. Infolge der neuen Internetpräsenz wird sich die E-Mail-Adresse allerdings noch einmal ändern.