23. Hagener City-Autosalon: Hightech trifft Historie

Vorfreude auf den 23. City-Autosalon in der Hagener Innenstadt: Kfz-Innungs-Obermeister Rolf Brüggemann (r.), sein Pressesprecher Gunther Bathe (l.) und Günter Spindeler vom Hagener Automobil-Club fühlen sich wohl zwischen dem seltenen Ferrari (r.) und dem schmucken Wiesmann-Roadster. (Foto: Michael Eckhoff)

Hagen. (as) Den Spritpreisen zum Trotz: Die Deutschen lieben ihre Autos. Ob sparsamer Stadtflitzer, funkelnde Luxuslimousine oder kraftstrotzender SUV – die fahrbaren Träume ziehen immer wieder Blicke auf sich. Wenn die Innung des Kfz-Gewerbes Hagen/ Ennepe-Ruhr gemeinsam mit ihren Partnern Volmegalerie und Citygemeinschaft von Freitag bis Sonntag, 31. August bis 2. September 2012, zum 23. City-Autosalon in die Hagener Innenstadt einlädt, gibt’s diese Träume zum Anfassen.

Die Gäste dürfen bei all den Autos viel mehr, als sich bloß die Nasen an den Seitenscheiben platt zu drücken, um einen Blick ins Innenleben der Wagen zu werfen. Die Teams von 14 Autohäusern sind vertreten – mit 24 Automarken! Und sie bitten zu Gesprächen, zum ganz genauen Hingucken und natürlich dürfen die Gäste auch Platz nehmen in den Modellen ihrer Wahl. Auch am Sonntag sind Straßen und Plätze in der Innenstadt die Bühne für motorisierte Träume. Gleichzeitig öffnen die Geschäfte die Türen. Zum Autosalon lockt ein verkaufsoffener Sonntag in die City.

Die Kinderjahre der Motorisierung

Hightech trifft Historie. Auch mit diesen Worten könnte man den 23. City-Autosalon beschreiben. Denn neben Autohäusern mit neuesten Modellen sind Schätze und Schätzchen aus längst vergangenen motorisierten Zeiten zu erleben. Die Alt-Ford-Freunde feiern das zehnjährige Bestehen des Regionalstammtischs Hagen mit einem tiefen Blick in die Kinderjahre von Ford. Mehr als 20 Fahrzeuge werden zu erleben sein. Darunter so erlesene Schätze wie das A-Modell aus dem Jahr 1929.

So kann ein Traum von einem Roadster aussehen: Der Wiesmann MF 3 wird sicherlich beim Autosalon einige Blicke auf sich ziehen. (Foto: Veranstalter)

Der Wiesmann MF 3 präsentiert sich den Besuchern als Traum von einem Roadster. Mit seinen mehr als drei Liter Hubraum und stolzen 343 Pferdchen unter der Motorhaube könnte er auch auf Rennstrecken so manchen Kontrahenten hinter sich lassen.

Das gilt auch für einen Porsche GT 3 RS: Das seriennahe Fahrzeug (Porsche 911) war beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Einsatz. Nun dürfen die Hagener Motorsportfreunde diesen Wagen einmal genauer sichten.

Ausschließlich am Sonntag ist ein edler und mächtig seltener Ferrari zu erleben. Er wurde in einer Stückzahl von gerade einmal 218 Exemplaren gebaut.

Mit dem Segway über den Parcours

Auch Fans von Lastwagen kommen auf ihre Kosten: Sie dürfen sich verzaubern lassen von einem chromblitzenden Kenworth W900L, ein Truck, den man sonst nur auf US-Highways zu sehen bekommen dürfte. Auch bei den Lkw gibt’s einen Blick in die Vergangenheit: Ein Krupp SF1080, eines der letzten von Krupp gebauten Fahrzeuge, ist in Hagen zu Gast. Ebenso dürfte der Mercedes LS 334 aus dem Jahr 1961 ganz schnell seine Fans finden, zumal es sich hier um eines der ersten Modelle handelt, die mit einer sogenannten Luxuskabine ausgestattet waren. Dabei handelt es sich um eine recht spartanische Schlafstatt für Fahrer beziehungsweise Beifahrer, also eine Einrichtung, die heute gang und gäbe ist.

Damit aber immer noch nicht genug. Die Fortbewegung auf zwei Rädern kann auf der Elberfelder Straße nicht nur betrachtet, sondern gleich ausprobiert werden. Samstag und Sonntag eröffnet hier ein Segway-Parcours für die Besucher des Autosalons.

Für den musikalischen Rahmen beim 23. City-Autosalon sorgt die New Orleans Revival Jazzband. Sie wird an den drei Autosalon-Tagen jeweils nachmittags an verschiedenen Orten der Fußgängerzone aufspielen.