44. Hagener Weihnachtsmarkt

Hagen. (san) Na, das wäre ’was gewesen – der beliebte Hagener Weihnachtsmarkt ohne sein Wahrzeichen – das Riesenrad! Um ein Haar hätte das begehrte Fahrgeschäft einen Berliner Weihnachtsmarkt bereichert. Doch es ist noch einmal gut gegangen… . Dabei gibt es in diesem Jahr eine Besonderheit: Deutschlands größtes transportables Riesenrad bietet nun auch geschlossene Kabinen! Wärmer bleibt es also in luftiger Höh’ für den, der es mag. Offene Gondeln sorgen aber auch weiterhin für den Freiluftkick.

Bezirksbürgermeister Jürgen Glaeser (l.) und Schaustellervereinsvorsitzender Dirk Wagner laden alle Bürger ein, den 44. Hagener Weihnachtsmarkt in den kommenden fünf Wochen zu genießen. Familienfreundlichkeit ist in diesem Jahr wieder das Stichwort. (Foto: Sandra Schievelbusch)

Neu in der Fußgängerzone ist die 35 Meter lange und 12 Meter hohe Weihnachtsrutsche. Hier kann die ganze Familie rasante Abfahrten wagen, denn schließlich wird in den kommenden Wochen der “Hagener Rodelkönig“ gesucht.

Dirk Wagner und seine Kollegen vom Hagener Schaustellerverein sind sich mit den anderen Unterstützern des 44. Hagener Weihnachtsmarktes einig, dass sich die Bürger mit ihrem Markt identifizieren. So weiß auch Christiane Göttert von der Hagenagentur um die mittlerweile zahlreichen Besuchergruppen von auswärts, die dem Markt an der Volme einen Ausflug gönnen. Nicht zuletzt deshalb wird vor allem an den Wochenenden ein kulturelles Power-Programm geboten, wie immer „hängt viel Herzblut an der Gestaltung“, so die Verantwortliche Andrea Honickel vom Hagener Kulturbüro. Weil es seit langem schon zu kurz kommt, darf in diesem Jahr auch herzerfrischend gesungen werden. Mit von der Partie ist zur Unterstützung der Sängerbund Ennepe-Ruhr.

Wer als “kleiner Star auf großer Bühne“ dabei sein möchte, kann sich noch schnell im Kultopia melden. Bei diesem von so einigen Aktionen der Kultureinrichtung für die Kleinsten können Kinder zwischen 6 und 14 Jahren ihr Gesangs- oder Tanztalent unter Beweis stellen.

Wie zuvor findet sich unter den 90 Geschäftangeboten auch wieder die Freiwilligenzentrale. Sie gibt gemeinnützigen Organisationen die Möglichkeit zur Präsentation ihres Wirkens.

Und natürlich ist in Sachen Weihnachtsmarkt auch der innerstädtische Einzelhandel unter Federführung der City-Gemeinschaft aktiv. Jacques Kempkens, ihr Vorsitzender, verweist in diesem Zusammenhang auch auf die bunte und originelle Stadt-Beleuchtung, die durch großzügige Spenden – finanziellen und in Form zahlreicher Arbeitsstunden – möglich ist.

So können die erwartungsvollen Besucher sich freuen, wenn dann der 44. Hagener Weihnachtsmarkt seine Pforten am Donnerstag, 17. November 2011, öffnet und sie erst wieder am Freitag, 23. Dezember 2011, schließt. Bummeln gehen können Besucher von Montag bis Donnerstag, 11 bis 20.30 Uhr; Freitag und Samstag von 11 bis 21 Uhr sowie am Sonntag von 12 bis 21 Uhr.

Am Totensonntag, 20. November 2011, bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.

Das große Weihnachtsfeuerwerk wird in diesem Jahr am Freitag, 9. Dezember 2011, ab 19 Uhr den Volkspark stimmungsvoll erhellen.