Hagen. Auf Spurensuche nach den Wurzeln des 1919 in Weimar gegründeten Bauhauses in Westfalen stößt man auf den Folkwang-Gründer Karl Ernst Osthaus. Osthaus hat die Ideen des Bauhauses vorgedacht und den Bauhausgründer Walter Gropius gefördert. Daher stellt sich im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 in Hagen ein Verbund aus Kulturschaffenden um die Initiatoren Osthaus-Museum, Fachbereich Kultur der Stadt Hagen und Hagen­agentur in die Tradition von Osthaus, mittels kultureller Projekte in die Stadt hinein- und über Hagen hinauszuwirken.

Impulse

Auf Einladung der Beigeordneten für Kultur, Margarita Kaufmann, versammelte sich unlängst der Bauhaus-Initiativkreis „Hagener Impulse“, um gemeinsam ein Bauhausjahr-Programm zu entwickeln. Die Stadt Hagen ist Partner im NRW-Bauhaus-Verbund, der unter dem Motto „Weimar im Westen“ firmiert.

Fundgrube Osthaus

Historischer Bezugspunkt der Hagener Projekte sind die rund 400 Briefe zwischen Osthaus und Gropius aus dem Osthaus-Archiv, eine wahre Fundgrube für die Bauhaus-Forschung – die das Osthaus-Museum veröffentlichen wird. Die Herausgabe dieser Briefedition wird großzügig unterstützt durch die Sparkassenstiftung für Hagen.

Neu entdecken

Die touristische Vermarktung der Bauhaus-Projekte erfolgt durch die HAGENagentur. Diese möchte nicht nur informieren, sondern vor allem das„Erleben und Begeistern“ wecken – im Sinne des Mottos des bundesweiten Bauhausverbundes „Die Welt neu entdecken“.

Dreiklang

Auch jüngere Zielgruppen sollen einbezogen und motiviert werden, ihre Kreativität zum Thema „Bauhaus“ zu entfalten. Außerdem wird in Kooperation mit den Städten Essen und Krefeld ein entsprechender Flyer wie auch eine Pauschale mit dem Titel „Dreiklang“ (Untertitel „Hagener Impulse – Essener Aufbrüche – Krefelder Perspektiven“) erarbeitet, der unter anderem Gäste aus den Niederlanden ansprechen soll.