COPD wird Volkskrankheit

Hagen. (Red.) Sie gilt als die Volkskrankheit mit der höchsten Steigerungsrate: die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung – kurz COPD. Der Deutsche Lungeninformationsdienst geht davon aus, dass die Zahl der Erkrankungen von 6,8 Millionen im Jahr 2010 auf 7,9 Millionen im Jahr 2030 steigen wird. Mit dem Begriff COPD bezeichnet die Medizin krankhafte Veränderungen in der Lunge, die sich nicht rückgängig machen lassen: durch eine dauerhafte Entzündung stark verengte Bronchien sowie eine Überblähung der Lunge.

Die Hauptursache der Erkrankung ist das Rauchen, ihre typischen Symptome sind Atemnot sowie ein starker und schmerzhafter Husten mit Auswurf. Das C in COPD steht für chronisch und bedeutet, dass sich die Lunge von den Schädigungen nicht wieder erholt. Die Therapie der Erkrankung zielt deshalb vor allem darauf ab, die akuten Beschwerden unter Kontrolle zu bekommen und eine Verschlechterung des Zustands des Patienten zu verhindern. Wie dies gelingen kann, dazu informieren anlässlich des Welt-COPD-Tags 2015 mehrere Experten am Wochenkurier-Lesertelefon: Am Donnerstag, 19. November 2015, zwischen 10 und 17 Uhr. Der Anruf unter 0800 / 2811811 ist gebührenfrei.

Zwei Formen – eine Krankheit

Es gibt zwei Ausprägungen der Krankheit: die COPD mit vorherrschender chronischer Bronchitis und die COPD mit Entwicklung eines Lungenemphysem. Gemeinsam sind ihnen die typischen AHA-Symptome: Atemnot, Husten, Auswurf. Die Grundbehandlung besteht in der Inhalation von Wirkstoffen, die für eine Erweiterung der verengten Bronchien sorgen und die Entzündung bekämpfen.

Wie wirken Medikamente zum Inhalieren genau? Wie kann ich Fehler beim Inhalieren vermeiden? Ist mein Inhalator für mich geeignet? Wie vermeide ich Exazerbationen bei einer COPD? Welche nicht-medikamentösen Therapieangebote können mir helfen? Soll ich mich mit einer Impfung gegen Infekte schützen? Fragen zur Therapie der COPD und zum Leben mit der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung beantworten die Experten am Lesertelefon:

– Dr. med. Juliane Kronsbein; Fachärztin für Innere Medizin, Schwerpunkt Pneumologie, Oberärztin der Medizinische Klinik III, Abteilung für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum

– Dr. med. Hans-Christian Blum; Facharzt für Innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie, Umweltmedizin und Schlafmedizin, MECS Dortmund

– Dr. med. Christine Trainer; Fachärztin für Lungen- und Bronchialheilkunde und Allergologie, Praxisgemeinschaft Ärzte am Neckar, Mannheim

– Dr. med. Hans F.E. Klose; Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Pneumologie, Leiter der Sektion Pneumologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Pneumologischer Medical Advisor des Clinical Trial Centers Hamburg

– Priv.-Doz. Dr. med. Karsten Schulze; Facharzt für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Pulmologie, Chefarzt der Abteilung Pneumologie/Infektiologie an der Karl-Hansen-Klinik, Bad Lippspringe
Rufen Sie an! Am Donnerstag, 19. November, sind die Telefone zwischen 10 und 17 Uhr unter 0800 / 2811811 gebührenfrei freigeschaltet.