Das Land des Lächelns

Hagen. (th) Das Aufeinandertreffen zweiter Kulturen, die Verbindung von Tragik und Komödie, die Liebe als zentrales Motiv, untermalt von großartiger Musik. Das alle bietet die romantische Operette „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehár, die am Samstag, 14. November 2015, um 19.30 Uhr Premiere im Großen Haus im Theater Hagen feiert.

Die Operette erzählt von der Liebe zwischen einem chinesischen Prinzen und einer jungen Wienerin im Jahr 1912, gespielt und gesungen von Kejia Xiong und Veronika Haller. Untypisch für eine Operette endet diese Beziehung tragisch, die kulturellen Unterschiede waren zu gravierend. Weil das in der heutigen Welt kaum vorstellbar ist, wird die Handlung bewusst in der urspünglichen Zeit belassen.

Zwischen zwei Welten

Roland Hüve, der „Das Land des Lächelns“ am Theater Hagen inszeniert, hat sich auf die Fahne geschrieben, auch die politische Sichtweise nicht zu kurz kommen zu lassen. Die Liebesgeschichte an sich wird behandelt, genauso aber auch die gesellschaftlichen und kulturellen Mechanismen, die zum Scheitern derselben führen.

Dieser Tragik steht die komödiantische Seite der Operette gegenüber. Diese Spannung und die Kollision verschiedener Kulturen spiegeln sich auch in der Musik wider. Einige der schönsten und bekanntesten Lieder Lehárs kommen vor, darunter „Dein ist mein ganzes Herz“.

Liebe als zentrales Motiv

Die musikalische Leitung liegt in den Händen des neuen Ersten Kapellmeisters Mihhail Gerts, der bereits mit dem Deutschen Operettenpreis für junge Dirigenten ausgezeichnet wurde. Die Begeisterung für das Stück ist dem gebürtigen Esten deutlich anzumerken, nicht nur durch seine Aussage „Ich liebe deses Genre sehr“. Gerts und Hüve sind sich einig, dass die Liebe das zentrale Motiv der Operette in jeder Hinsicht ist.

Das Stück wird komplett von der Ensemble des Hagener Theaters gestemmt, involviert sind Chor, Extrachor, Ballett und philharmonisches Orchester. Für die Choreographie ist Alfonso Palencia verantwortlich, für Bühnenbild und Kostüme Siegfried E. Mayer. Die Lichtgestaltung übernimmt Achim Köster, die Dramaturgie Dorothee Hannapel, für den Chor ist Wolfgang Müller-Salow zuständig.

Wenige Restkarten

Für die Premiere sind noch wenige Restkarten verfügbar, weitere Termine sind der 25. November, 29. November (18 Uhr), 3., 9., und 18. Dezember, 31. Dezember (15 und 19.30 Uhr), 8. und 20. Januar 2016, 7. Februar (15 Uhr), 17. Februar, 21. Februar (15 Uhr), 26. März, 3. April (18 Uhr) und 21. Mai, jeweils um 19.30 Uhr, wenn nicht anders angegeben.