Das war Hagens Woche – Im Fokus: Eugen-Richter-Straße

[1/2] Am vergangenen Donnerstag wurden die Markierungen für den Fahrradstreifen in beiden Fahrtrichtungen der Eugen-Richter-Straße aufgetragen. (Foto: Sandra Schievelbusch) [2/2] „Achtung!! Diese bauliche Anlage ist amtlich versiegelt. Die Nutzung der Räu

[1/2] Am vergangenen Donnerstag wurden die Markierungen für den Fahrradstreifen in beiden Fahrtrichtungen der Eugen-Richter-Straße aufgetragen. (Foto: Sandra Schievelbusch) [2/2] „Achtung!! Diese bauliche Anlage ist amtlich versiegelt. Die Nutzung der Räu

Hagen. (san) Die regelmäßigen Behördenkontrollen in den letzten Wochen brachten es an den Tag: Sowohl das Haus an der Eugen-Richter-Straße 94 als auch Nummer 102 wurden nun seitens der Stadt Hagen für unbewohnbar erklärt. Die ausschließlich von rumänischen Staatsbürgern bewohnten Immobilien wiesen gefährliche bauliche und vor allem hygienische Missstände auf. Wer nicht selbst eine andere Bleibe fand, wurde Anfang der Woche vorübergehend in Übergangsheime einquartiert. Die Häuser sind amtlich versiegelt worden und dürfen nicht mehr betreten werden.

Für Radfahrer
Ebenfalls in dieser Woche auf der Eugen-Richter-Straße: Beidseitig erhielt die Fahrbahn eine Fahrradstreifen-Markierung. Das Wetter war gut, so dass die Arbeiten zügig und ohne große Verkehrsbehinderungen in kurzer Zeit beendet werden konnten.
Bundesweite Fahndungen
Die Hagener Polizei hat sich am Mittwoch an einem bundesweiten Fahndungs- und Kontrolltag beteiligt. Der Einsatz hatte zum Ziel, den Fahndungs- und Kontrolldruck auf Wohnungseinbrecher und andere Straftäter zu erhöhen. Außerdem sollten Verkehrsverstöße konsequent verfolgt werden.
Dabei ging am Bodelschwinghplatz ein ganz dicker Fisch ins Netz. Die Überprüfung eines 38-Jährigen ergab nämlich, dass er wegen mehrerer Auto-Aufbrüche noch zwei Jahre Restfreiheitsstrafe zu verbüßen hatte. Ebenfalls mit einem Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben war eine 32-jährige Frau, die in der Eugen-Richter-Straße überprüft wurde. Sie hatte wegen eines Betrugs noch 19 Tage Restfreiheitsstrafe zu verbüßen.
Pech hatte auch ein 25-jähriger Hagener, den Kripobeamte in der Haldener Straße kontrollierten. Der Mann wurde wegen Körperverletzung gesucht.
Chaos-Tag
Und dann war da noch der letzte Schultag – nicht nur, weil mit diesem Wochenende die Osterferien beginnen. Der seit Montag gefeierten Mottowoche ließen die Hagener Abiturienten am gestrigen Freitag einen „Chaos-Tag“ folgen.
Bereits am Donnerstagabend, teilweise bis in die Nacht, wurden Vorbereitungen in und an den Gebäuden getroffen, bevor man sich traditionell zur gemeinsamen Party auf dem Elbersgelände traf. Freitagmorgen herrschte dann das organisierte, mit vielfältigen Scherzen gespickte Chaos an und um die Gymnasien, Gesamt- und Berufsschulen.
Der letzte reguläre Schultag war jedoch noch nicht die letzte Hürde zum Ende der Schul­laufbahn. Denn ab jetzt heißt es, die Abiturprüfungen meistern zu müssen.