Die Fans haben entschieden: Phoenix behält das alte Logo

Mit 55 Prozent der Stimmen setzte sich das alte Phoenix-Logo gegen drei neue Entwürfe durch. (Foto: Phoenix Hagen)

Mit 55 Prozent der Stimmen setzte sich das alte Phoenix-Logo gegen drei neue Entwürfe durch. (Foto: Phoenix Hagen)

Hagen. Ausschließlich Hagenern und Phoenix-Fans waren eine Woche lang dazu angehalten, über ein Klublogo für den Neustart von Phoenix Hagen abzustimmen.
Die Verantwortlichen des Vereins berichten von enorm großer Resonanz und noch nie dagewesener Reichweite im Social-Media-Bereich – knapp 1.000 Stimmen wurden abgegeben, acht Tage lang wurde kontrovers bis hitzig diskutiert.
Favoriten schnell klar
Dabei wurde schnell deutlich, dass zwei der neuen Entwürfe keine Chance haben werden. Knapp wurde es jedoch zwischen Auswahl A, einer neuen Kreation in den Hagener Stadtfarben blau und gelb, und D, dem alten Logo, das auf Wunsch vieler Fans nachträglich Berücksichtung in der Abstimmug fand.
Letztendlich gingen 55 Prozent der Stimmen an das bisherige Logo, Auswahl A erhielt immerhin noch 33 Prozent, während die beiden anderen Logos mit 9 und 3 Prozent die klaren Verlierer der Abstimmung ­waren.
Ungeachtet des Ergebnisses konnte man eines in der letzten Woche feststellen: Das ­Interesse am Produkt Phoenix Hagen ist noch nicht erloschen und so freut sich nicht nur Geschäftsführer Patrick Seidel über die positive Resonanz. „Die Wahl des Logos hat die Menschen in Hagen auch in der – zwangsweise – spielfreien Zeit total emotionalisiert. Wer jetzt noch der Meinung ist, Phoenix Hagen würde nicht mehr leben, der hat wirklich etwas verpasst“, ist er sich sicher, dass es mit „neuem“ Logo und drei Hagener (Basketball-)Größen, Headcoach Matthias Grothe, Sponsoring-Beauftragter Bernd Kruel und 1. Vorsitzender des neuen Vereins Wolfgang Röspel, endlich wieder richtig losgeht.
„Wir nehmen den Aufschwung für die kommenden Aufgaben positiv mit und das gibt uns allen eine große Motivation, bald wieder in der Ischelandhalle Basketball spielen zu dürfen.“
Froh über Ergebnis
Dass Patrick Seidel nach einer Woche voller Diskussionen um die Logowahl und die Art und Weise der Abstimmung froh über ein eindeutiges ist Ergebnis ist, ist verständlich: „Am Ende sind wir zugegebenermaßen froh, dass das Ergebnis recht eindeutig ausgefallen ist und es keine knappe Entscheidung war.“