Die Zeichen stehen auf Austausch – Stadtteilkonferenz lädt nach Wehringhausen

Hagen. (Red./lz) Wie wollen wir in Zukunft in unserer Stadt
wohnen? Wie können wir unser Quartier noch lebenswerter gestalten? Dieser Frage
und dem Ausbau der bisherigen Pläne können interessierte Bürgerinnen und Bürger
bei der Stadtteilkonferenz des Quartiersmanagements Wehringhausen am Samstag,
19. November, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr im Pfarrheim St. Michael, Lange
Straße 70a, nachgehen.
Die Zeichen stehen auf Austausch
Zusammen mit der Stadtverwaltung Hagen lädt das Management ein, sich
gemeinsam auszutauschen und wichtige Ziele und Maßnahmen zu diskutieren und
herauszustellen.
Die Konferenz richtet sich an alle Wehringhauser, die an der Zukunft des
Stadtteils interessiert sind oder diesen mitgestalten wollen. „Aktive Anwohner,
die je nach Interesse dauerhaft in AGs weiter arbeiten möchten, sind natürlich
ebenso herzlich eingeladen“, betont Mit-Organisator Maik Schumacher. Ganz
gleich, ob Kritik oder Verbesserung – hier findet laut Schumacher jede Stimme
Gehör.
Konferenzablauf
Los geht es um 14 Uhr zum Thema Handlungskompetenzen und der Frage, wie es
weiter geht. Hierbei gestaltet sich die Konferenz nach dem Konzept einer
Projektmesse: Auf Plakaten wird rundum veranschaulicht, was bereits entstanden
ist. „An dieser Stelle kann zunächst erörtert werden, was den einzelnen
Bewohnern hier in Wehringhausen fehlt“, erklärt Maik Schumacher.
Danach soll in Kleingruppen über die Grundlagen von Leitbildern und über
Themenbereiche wie Wohnen oder die lokale Ökonomie in Wehringhausen gesprochen
werden. Doch es geht auch um die Integration im Stadtteil. „Besonders hier ist
es wichtig, dass das soziale und ethnische Zusammenleben funktioniert“, meint
auch Natalia Keller vom städtischen Fachbereich Jugend und Soziales.
Gemeinsam nach vorne
Am Ende soll es dann eine Bewertung der Themen geben. Und auch neue
Entwicklungen auf dem künstlerischen Sektor sind denkbar. Hier stellt sich die
Frage: ausruhen oder zu mehr Aktionen anstoßen?
Das Team des Quartiersmanagement hofft auch bei dieser Konferenz auf eine
möglichst hohe Teilnahme. „Bei der letzten Konferenz kamen rund 80 interessierte
Wehringhauser zum Austausch“, erzählt Natalia Keller.
Außerdem setzt das Team auf eine mögliche politische Botschaft, die in
Zukunft je nach Komplexität auch in den politischen Gremien der Stadt diskutiert
werden könnte.