Durch den schönsten Wahlkreis der Welt

EN-Kreis/ Hagen. (th) René Röspel, Bundestagsabgeordneter für Hagen und den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis, lud am Donnerstag, 4. August 2016, zu einer Tour durch seinen Wahlkreis. Dafür dass dieser, wie Röspel stets zu sagen pflegt, der schönste der Welt ist, fanden der SPD-Abgeordnete und sein Team einige gute Argumente. Ob beim Besuch der kleinsten, aber auch ältesten sauerländer Talsperre, beim Mittagessen auf dem höchsten Berg des Ruhrgebiets oder bei der Besichtigung der größten Universität Deutschlands – Die Teilnehmer konnten an diesem Tag einige Highlights erleben und gleichzeitig einen ganz neuen Blick auf ihre Heimat gewinnen.

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Der Bus sammelte die Fahrgäste ab 9 Uhr an den Stationen Hagen Hauptbahnhof, Haspe und Gevelsberg ein. Die Reiseleitung übernahm Röspels Mitarbeiter aus Schwelm, Jürgen Taake, der den ganzen Tag über die Gruppe mit bewundernswertem Wissen zu allen Sehenswürdigkeiten, zur Geschichte der Region und zu aktuellen Entwicklungen informierte. 50 Personen fanden in dem Reisebus Platz, mit an Bord waren auch vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Röspels Berliner Büro. Ein Platz blieb jedoch vorerst frei, den der Bundestagsabgeordnete selbst konnte – anders als bei vorherigen Touren – erst mittags zu der Gruppe stoßen. So musste die Gruppe ohne ihn die ersten Stationen anfahren: Nach einer Fahrt durch Gevelsberg, bei der Taake besonders die Entwicklungen rund um den historischen Mord an Erzbischof Engelbert erläuterte, war das Haus Martfeld in Schwelm die erste Station.

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Durch das Ennepetaler Gewerbegebiet Oelkinghausen, bei der Taake viel über die eher unbekannten aber umso erfolgreicheren, dort ansässigen Unternehmen erzählte, führte die Fahrt zur Heilenbecker Talsperre, die gleichsam die älteste und kleinste Sauerländer Talsperre ist.

 

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Über das landwirtschaftliche Rüggeberg ging es anschließend nach Ennepetal hinein, wo die Gruppe durch Haus Ennepetal zur Kluterthöhle lief, dort aus Zeitgründen jedoch vor dem Eingang verweilen musste. Dafür erzählte Taake die Sage vom Fuchsschwanzhalter, die der Stadt Ennepetal ihren Fuchs bescherte.

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Zur Mittagspause ging es dann nach Breckerfeld ins Haus Wengeberg. Auf dem höchsten Berg des Ruhrgebiets konnte die Gruppe verschnaufen, sich stärken und die Aussicht genießen. Nun stieß auch René Röspel zu der Gruppe.

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Bei der Weiterfahrt begrüßte er noch einmal alle und erläuterte etwas genauer, weshalb er – mit etwas Humor aber trotzdem ernst gemeint – seinen Wahlkreis für den schönsten der Welt hält. Neben der spannenden Mischung aus Geschichte und Gegenwart, aus Technologie und Landschaft, seien es vor allem die tollen Menschen, die die Region so lebenswert machen.

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In vielen kleinen Gesprächen mit den Teilnehmern sprach Röspel aber nicht nur über seinen Wahlkreis und lokale Politik, es ging auch um nationale und globale Themen, wie die Situation in der Türkei und die Flüchtlingsdebatte. Über Rummenohl, Priorei und Dahl führte die Fahrt an der Hünenpforte und der Blätterhöhle vorbei nach Hohenlimburg, von wo aus es wieder in Richtung Hagen ging. Dort wurde die Fernuniversität angesteuert, wo Pressereferent Gerd Dapprich die Gruppe empfing.

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Er referierte ausführlich über die Entwicklung und die aktuellen Zahlen der Universität, die mit ihren fast 80.000 Studierenden die größte Deutschlands ist. Auch Röspel hörte aufmerksam zu und erläuterte am Beispiel der Hagener Universität auch seine Arbeit im Bundestag. Er setzt sich dafür ein, dass andere Bundesländer, die enorm vom Angebot der Fernuniversität profitieren, sich auch stärker an den Kosten beteiligen. Eine Idee, für die seine Kolleginnen und Kollegen aus Wahlkreisen außerhalb NRWs nur schwer zu begeistern sind.

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Nach dieser Vorlesung fuhr der Bus über den Tücking – zumindest für den Busfahrer der spannendste Teil der Fahrt. Nach Kaffee und Kuchen – und weiteren angeregten Diskussionen – im Café Halle ging es über Kuhlerkamp wieder zum Ausgangspunkt der Fahrt, dem Hagener Hauptbahnhof. René Röspel bedankte sich bei allen Mitfahrern und erläuterte auch eines der Ziele der Fahrt: Die Menschen aus seinem Wahlkreis sollen auch die jeweiligen Nachbarstädte kennenlernen und einen Gesamteindruck des „schönsten Wahlkreises der Welt“ erhalten. Ein Vorhaben, das an diesem Tag sicherlich gut geglückt ist.