Ein direkter Konkurrent

Hagen. Es wird ernst für den VfL Eintracht. Der Einschätzung vor Saisonbeginn zufolge, waren die ersten sechs Spieltage für die Zweitliga-Aufsteiger nämlich aufgrund der hohen Qualität der Gegner  „Bonusspiele“, während der Abstiegskampf nun erst richtig beginnt.  „Jetzt stehen die wirklich schweren Wochen an, wir spielen nun gegen die vermeintlichen direkten Konkurrenten“, erklärt Trainer Lars Hepp.

Doch dessen Einschränkung  „vermeintlich“ verdeutlicht die Krux an der Einschätzung vor Saisonstart: Die 2. Bundesliga erweist sich als noch ausgeglichener als angenommen, so auch im Bezug auf den kommenden Gegner – die HG Saarlouis -, der am Mittwoch, 30. September 2015, 20 Uhr, in der Arena am Ischeland antritt. Denn die Gäste, denen ohne Lizenz-Gerangel in den beiden höchsten deutschen Spielklassen der Gang in die 3. Liga bevorstand, weisen nach sechs Spieltagen ebenso 6:6 Punkte auf wie die Hausherren vom Ischeland.

Vor heimischer Kulisse weisen die Saarländer bislang gar eine makellose Bilanz auf. Völlig im Gegensatz dazu steht die Ausbeute in der Fremde, doch die bisher 0:6 Punkte täuschen leicht darüber hinweg, dass die Mannschaft von Heine Jensen jeweils gut mitspielte und Zählbares durchaus in Reichweite hatte.

Einheitlich marschieren

Daher betont Hepp auch, dass seine Farben nur „dann eine Chance haben, wenn wir einheitlich denken, einheitlich auftreten, einheitlich in eine Richtung marschieren.“

Gegen Coburg und zuletzt in Nordhorn präsentierte sich die Mannschaft über weite Phasen nicht als Einheit und musste den Platz dementsprechend jeweils als Verlierer verlassen. Der Trainer hofft nun auf einen Lerneffekt seiner Sieben, die vor einer ähnlichen Situation steht wie nach dem Coburg-Spiel: „Die Mannschaft muss nun zeigen, dass sie es auch anders kann.“

Dabei müssen Abwehrchef Pavel Prokopec und Co. ein besonderes Augenmerk auf den Rückraum der Gäste legen, der das Prunkstück der Saarländer ist. Jonas Faulenbach, Ibai Meoki-Etxebeste und Jerome Müller bringen allesamt eine hohe individuelle Qualität mit.

Personell kann Hepp übrigens aus dem Vollen schöpfen, erneut sind alle Akteure außer Milan Weißbach (Achillessehnenriss) an Bord.

Karten für die Heimspiele des VfL können neben der Eintracht-Geschäftsstelle auch bei Juwelier  Goldrichtig“ im Erdgeschoss der Volme-Galerie sowie bei Sport Duwe in Gevelsberg im Vorverkauf erworben werden. Beim kommenden Auswärtsspiel bei den HF Springe setzt der Fanclub Crocodiles Hagen zudem einen Fanbus ein. Der Fanclub ist via Facebook erreichbar.